Singapur am Abend

Nachdem wir uns von Sentosa wieder zurück ins Hotel gemacht haben, sind wir tatsächlich erst nach einer ganzen Zeit wieder in die schwüle Hitze zurückgekeht. Einerseits wegen eines beginnenden Hungers, andererseits, weil wir jetzt ni gar nichts tun wollten.

Und ehrlich gesagt, haben uns diese coolen Orangensaft-Automaten nicht ausgereicht.

Ahhh …schon besser:

Schon vorher hatten wir uns ja über mögliche Craftbeer-Brauereien informiert. Und Brewerkz war eine, die uns schon sehr interessiert hat. Was durch Wei, dessen Lieblingsbrauerei dies ist, noch verstärkt wurde. Also rein mit uns und ein Tasting gemacht.

Zu Essen gab es auch und das auch noch sehr, sehr gut. Ocean Trout Tartare zum Beispiel …

Oder Satay-Spieße bzw. eine Platte voller frittierten Köstlichkeiten (Pommes, Tintenfisch, Hühnchen und gerollten Käse.

Hmmmm … lecker. Und das Bier war auch nicht schlecht. Natürlich wurden wir gefragt wo wir herkommen und natürlich war Deutschland wieder etwas, was nicht so oft genannt wird und demnach was spezielles. Noch spezieller war allerdings die Antwort von einem der Kellner: Er hat ein Jahr in Göppingen gelebt. Und ihm haben die Outlet-Center gefallen, weil es da so günstige Klamotten gibt. Aha.

Als zweiten Stop wollten wir zurück nach Kampong Glam, denn dort sollte es eine Bar geben, wo man einen speziellen Untappd-Badge bekommt. Ja, wir sind so einfach zu steuern.

Durch die Sperrung der Formel 1 Strecke war das allerdings kein einfaches Unterfangen, denn die Busse fuhren nicht mehr so wirklich ihre richtigen Strecken.

Aber egal – nach einigem Warten und noch mehr Bus-Stau kamen wir dann an. Und Kampong Glam sieht abends doch etwas anders aus, als tagsüber.

Die Bar wurde dann auch gefunden, wenn auch erst auf den zweiten Blick. Denn die 3 Tische konnte man durchaus übersehen. Die Bierkarte war dann allerdings doch überraschend divers und gut.

Also haben wir hier unsere letzten Singapur-Dollar ausgegeben und ein paar Biere erstanden.

Danach wollten wir, auch wegen des frühen Abflugs und des damit verbundenen noch viel früheren Aufstehens (Wecker: 3:45 Uhr) eigentlich zum Hotel zurück und ins Bettchen. Also zu Fuß (das mit dem Bus wollten wir nicht noch einmal riskieren) ab und auf dem Weg noch das eine oder andere schöne Gebäude bewundert.

Zwei Dinge haben dann verhindert, dass wir zeitig geschlafen haben. Einerseits die Polizei, die an mehreren Kreuzungen so den Verkehr geleitet (und die Fußgänger behindert) haben, dass wir ultra-lange für den Kilometer zurück zum Hotel gebraucht haben.

Und zweitens die dann spontan eingesetzte Neugiere auf die im 71. Stock befindliche Cocktail-Bar.

Wo man Cocktails mit Ausblick genießen kann. Was wir getan haben.

Was das Aufstehen am nächsten Tag noch viel, viel schwieriger gemacht hat. Und den Rest des ersten Tages in Bhutan auch nicht wirklich vereinfacht hat. Aber dazu später mehr.

Erst einmal 2 Stunden schlafen … und von dem guten Essen und Trinken in Singapur träumen.

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