Fahrt zur Boso Halbinsel

Der heutige Tag versprach Sonne. Schon beim Blick aus den Fenstern des Hotels konnte das Kaiserwetter überzeugen.

Die Frage war: Wohin fahren? Neben dem Zoo (da sind ja Pandas) oder kleineren Ecken in Tokyo war eine Idee, wir haben uns allerdings für eine andere Ecke entschieden in der wir noch nie waren: Die Boso-Halbinsel in der Präfektur Chiba.

Die Hinfahrt hatte den Charme, dass sie einen Limited Express enthält und das ist eine nette Abwechslung zu den Shinkansen. Ein weiterer Vorteil: Wir waren recht früh unterwegs und damit waren die Stationen und Züge angenehm leer.

Der Shinjuku Sazanami Limited Express verkehrt zwischen Shinkuju und Chikura. Und hält auch in Akihabara, wo wir wiederum gut hinkamen. Dort verkehr der Limited Express auf den Gleisen der Keiyo Linie, deren Wagen schon die Logos für die olympischen Spiele 2020 in Tokyo zieren.

Für die Spiele wird unglaublich viel vorbereitet und gebaut. Und es gibt schon die ersten organisatorischen Vorbereitungen, wie wir später erfahren haben: Für den Zeitraum der Spiele ist es aktuell Hotels in Tokyo verboten Reservierungen von Japanern anzunehmen. Dazu aber später mehr.

Aktuell kam unser Zug rein. Im Gegensatz zu anderen Bahnhöfen waren hier aber nicht wirklich lesbare Waggonnummern auf dem Bahnsteig angebracht. Daher haben wir zwei Sicherheitsbeamte gefragt und diese haben uns zuerst an das eine Ende des Bahnsteiges gebracht. Nach einer Weile kam aber einer wieder zurück und brachte uns mit vielen Entschuldigungen und Verbeugungen ans andere Ende. Können quasi froh sein, dass er sich nix angetan hat vor Scham über seine Fehlinformation.

Naja, wir waren dann am richtigen Wagen, der zu 60% aus Langnasen besetzt war. Also 6 von 10.

Wir hatten uns natürlich vorbereitet. Aufgrund des vielen Essens gestern Abend aber etwas spartanischer als sonst.

Die Strecke, auf der der Shinjuku Sazanami Limited Express fährt, führt nach einer Weile malerisch an der Bucht von Tokyo entlang.

Und nach einer schnellen Fahrt durch ein paar Tunnel waren wir in Tateyama.

Und ab in die Sonne auf den Bahnsteig, ein paar Fotos machen und ab zu unserem Ziel: Dem Nokogiriyama, dem Berg Nokogiri.

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