Der erste Tag oder „Was haben wir eigentlich alles zum Thema Skifahren vergessen?“

Schon beim Frühstück zeichnete sich ein anstrengender Skitag ab. Erst einmal wurden wir von unserer Gastgeberin Imelda begrüßt. Gestern wurden wir von Franz, ihrem Mann, reingelassen und sind dann ja direkt ins Tal und haben sie nicht mehr gesehen. Nach dem großen Hallo gab es dann auch selbstgemachten Linzer-Kuchen (den wir eigentlich gestern schon bekommen sollten) – lecker. Auch der Rest des Frühstückes war, so wie wir es in Erinnerung haben, sehr lecker!

Aus dem Fenster sah man allerdings dicke Schneeflocken rieseln und am Berg lag dicker Nebel. Nicht gerade die besten Bedingungen dafür, wenn man das erste Mal seit 2 Jahren wieder auf den Ski steht.

Meike und ich haben uns für 3 Tage jeweils 2 Stunden einen Privatlehrer gegönnt. Teilweise auch aus der Erfahrung von vor 2 Jahren heraus, dass in einer Gruppe von 8+ Leuten ein Lehrer denkbar wenig Zeit pro Skischüler hat. Wir erhoffen uns so eine etwas intensiverer Betreuung.

Rüdiger macht einen „normalen“ Skikurs, Claudia und Gerd düsen frei durch die Berge.

Unserer Privatlehrer „Attila“ (wirklich! kein Witz!) trafen wir unten am Lift und dann ging es gleich zur Mittelstation. Dort gibt es einen kleinen Anfängerhügel, wo wir uns erst einmal aufgewärmt haben. Die Aufwärmübungen haben uns schon ziemlich geschlaucht, ehrlich gesagt.

Und dann ging es los. Attila hat uns diverse Übungen vorgemacht, fuhr dann vor uns sah uns beim Nachfahren zu. Dann wurde korrigiert und es ging wieder von vorne los.

Am Anfang noch ganz witzig, aber später fingen die Oberschenkel schon fies an zu brennen. Das Wetter machte noch sein übriges, denn frischer Schnee bremst ja bekanntlich. Als nächstes Hinderniss stand dann ein Schlepplift im Weg, wo sich Jens zweimal vergeblich bemüht hat, diese komische Stange unter den Hintern zu schieben. Aber auch das hat dann irgendwann geklappt.

Am Ende sind wir noch zur Bergstation gefahren und von dort zur Mittelstation gefahren. Da hat man vor Nebel nix mehr gesehen und wir waren auch schon so fertig, dass wir Links mit Rechts vertauscht haben (also, für Jens ja nix neues, aber hier war es noch schlimmer als wie sonst …), teilweise haben die Oberschenkel gezittert und wir haben die Bögen des Skilehrers nicht mehr gesehen. Letztendlich sind wir dann aber gesund und heil, aber auf dem Zahnfleisch, dort angekommen.

Dort haben wir uns von Attila verabschiedet und sind nach einer kurzen Beratung ins Tal hinabgefahren. Hier oben hat man nix mehr gesehen und so gut kennen wir das Skigebiet nun auch wieder nicht.

022_Skitreiben

Unten haben wir uns in die Casa Nova gesetzt, die für die Mittagszeit extrem voll war. Wir haben nur noch einen Platz an der Bar bekommen was wegen der oben bereits erwähnten Oberschenkel recht schlecht war. Etwas später konnten wir zwar mit den letzten Reserven ein paar Sitzplätze an der Bar sichern, dann kamen auch bald die andere unten an, aber dann kam das nächste Problem: Aufstehen. Meike und ich kommen uns vor wie Rentner. Sind mal gespannt wie das morgen wird.

Den Heimweg treten wir ja dann auch bergauf an, was (s. Oberschenkel) nicht unbedingt witzig ist. Schneebälle sind dagegen ja immer witzig … 😉

023_Heimweg

Als blanken Zynismus empfanden wir übrigens diese Werbung direkt an unserer Pension.

024_Werbung

„Unsere Gäste haben kein Schoßhündchen, sondern einen Muskelkater“!

Um es mit einem Zitat aus „Dinner for one“ zu kontern: „Uuuhhh .. I’ll kill that cat!“

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