Der sechste Tag oder „Ohhhhh … schon vorbei?“

Heute war schon der letzte Tag. Leider. Viel zu schnell. Gestern Abend saßen wir noch in der Stube zusammen – da Weiberfastnacht oder wie man es hier nennt der „Schmutzige Donnschtig“ ist. Claudia hatte sich sogar ein bisschen verkleidet, ich hatte mir mein Schottland-Schal und Schottland-Polo angezogen, Gerd kleidete ein Schal. Zumindest am Ende …

Aber das war nix gegen unsere Gastgeber: Imelda in einem schmucken Kostüm und Franz mit langen Haaren und Brille. Sehr beeindruckend, vor allem, wenn sich der doch eher schütter behaarte Franz die Mähne aus dem Gesicht warf.

080_SchmutzigerDonnerstag

Imelda hat dann auch die Gitarre ausgepackt (das nächste Mal muss ich vorher was üben oder Gesangszettel austeilen – der Mitsingfaktor war gering und mit meinem Gejammer wollte ich keinen vergraulen!) und wir haben Musik gehört und sehr viel Spass gehabt. Um Mitternacht ging es erst ins Bettchen, was den letzten Skitag noch um so herausfordernder machte.

Am nächsten Morgen ging es dann ein letztes Mal ins Tal – wieder begleitet von wunderschönem Wetter.

071_Morgensonne

Unten angekommen haben wir Claudia und Gerd getroffen, die mit dem Auto runtergefahren sind. Sie werden morgen sehr früh mit dem Auto nach Köln fahren und werden daher schon heute alles einpacken und auf dem Rückweg zum Haus Platzabella noch einen Einkauf tätigen. Mit allen ging es dann aufs Grasjoch, wo wir eine erste Runde gedreht haben.

Eine Idee war es eigentlich auf den höchsten Punkt zu fahren und von dort aus eine schöne blaue Piste mit einem etwas herausfordernden Einstieg hinabzufahren, letztendlich habe ich aber da gekniffen. Leider, denn die Beschreibung von Meike nachher hörte sich schon machbar und schön an. Tja. Also bin ich an der Grasjochhütte sitzengeblieben – was auch nicht schlecht war in der Vormittagssonne.

072_Grasjochhütte

Während die anderen noch hier was herumgefahren sind, sind Meike und ich dann auf den anderen Berg gefahren.

073_Valisera

Dort wollten wir uns gegen Mittag treffen und wir haben vorher noch ein paar Übungsrunden auf der Garfrascha gedreht. Was super Spass gemacht hat – langsam kommt echt Sicherheit in die Bewegungen. Selbst bei Jens.

075_Schuss

Nach einer Mittagspause beim Brunellawirt ging es noch eine Runde herum und dann in Richtung Mittelstation. Auf dem Weg dorthin dann natürlich noch oft mit einem Seufzer angehalten und das Panorama bewundert. Und die doch recht leeren Pisten.

074_RushHour

Dann kam jedoch der letzte Hügel und die Beine wurden bei Meike schwerer. Da sie überraschenderweise bei Jens dagegen immer wagemutiger wurden, fuhr der einfach was vorneweg. Und ab und an auch nicht den einfachen Weg … 😉

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Im Ernst: Die schwarzen Pisten hebe ich mir fürs nächste Mal auf. Aber auch der Weg aussen herum hatte bei dem Wetter so seine Tücken und Meike ist ihn … nennen wir es mal „genussvoll“ gefahren.

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War ja aber auch genug Platz.

An der Mittelstation angekommen ging es noch einmal über die Kinderpiste. Aus reiner Faulheit, denn von der Seite, wo das obere Foto gemacht wurde, kommt man entweder über mehrere Treppen zum Einstieg in die Gondel oder man fährt unten an der Mittelstation herum auf den Anfängerhügel, nimmt den Kinderlift und ist am Einstieg. Letzteres hatte quasi unseren Namen in Großbuchstaben darauf stehen.

Überflüssig zu erwähnen, dass die anderen das später auch gemacht haben …

Dann wurden die Skier abgeschnallt und es ging ins Tal mit einem (wieder letzten) Blick auf St. Gallenkirch.

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Dann noch in die Casa Nova (irgendjemand musste dort auch noch was erledigen, ich weiss nicht mehr genau was ;-)) und dann mit dem Bus zur Pension.

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Und dann: Abendessen, Koffer packen und in der Stube ein letztes Bier mit Imelda, Claudia, Gerd und Rüdiger trinken.

Morgen geht es schon wieder nach Hause.

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