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Hiroshima, der Nachmittag

Nach dem doch etwas bedrückenden Vormittag sind wir dann erstmal wieder in unser Hotel zurückgefahren, haben etwas gegessen und uns was ausgeruht. Fahren tut man hier übrigens mit einer sehr schönen Straßenbahn, teilweise mit sehr alten Wagen:

Danach (nachdem wir ehrlich gesagt, etwas verschlafen haben) sind wir zu zwei weiteren Sightseeing-Spots hier gelaufen: Dem Shukkei-en Garden und dem Hiroshima Castle.

Auf dem Weg lag erst einmal der Garten. Dieser wurde 1620 errichtet und nach der Atombombe wieder aufgebaut. Eine sehr schöne Landschaft, durch die man gut spazieren kann. Rollstuhlgeeignet ist sie allerdings nicht, teilweise gehts schon über sehr schmale Brücken oder auf einem engen Pfad am See entlang. Da wir recht spät dort waren, hatten wir den Garten, zusammen mit den Arbeitern, fast für uns alleine.

Danach ging es zur Burg von Hiroshima, die ebenfalls nach dem Bombenabwurf neu aufgebaut wurde – hierbei wurde allerdings nur der Turm wiederaufgebaut, von dem Rest kann man nur noch die Fundamente sehen.

In dem Turm der Burg, die auch die „Karpfenburg“ genannt wird, befinden sich mehrere Ausstellungen über die Geschichte der Burg und der Herrscherfamilie der Daimyo, die von dort aus das Han Hiroshima regiert haben.
Vom obersten Stockwerk aus hat man einen schönen Blick über Hiroshima.

Danach sind wir noch ein wenig mit der Straßenbahn herumgefahren (unter anderem nach Miyajima-guchi, dem Hafen nach Miyajima – unserem Ziel für morgen, wenn es auf die Insel geht) und sind dann in ein nettes Shabu-Shabu Restaurant gegangen, wo wir wirklich leckeres Essen hatten.

Und danach sind wir ins Bett gekugelt – wir waren so faul, dass wir uns mit dem Taxi haben fahren lassen … 😉
Bis denn denn!

Ein Kommentar

  1. EselEmil EselEmil

    Hallo,
    ich mal wieder … toller Bericht von Hiroshima (natürlich sind auch alle anderen toll). Ich konnte anhand des Textes und der Bilder auf jeden Fall nachvollziehen, wie schlimm das war und ist und wie bedrückend das sein muss, dort wirklich mal zu sein… Fernsehen und Berichte sind ja doch immer was anderes, so weit weg und so lang her.

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