Biertrinken in Edinburgh (Teil 2)

Nachdem wir uns einen kleinen Spaziergang gegönnt haben, wollten wir eigentlich eine Kleinigkeit essen. In Edinburgh bestehen dafür diverse Möglichkeiten, bekannte und unbekannte.

Aufgrund des hohen Euphorie-Grades ob des schönen Spaziergangs sind wir dann in ein neues Restaurant gefahren.

Unser Ziel war die Gegend um Marchiston, wo wir noch nicht so oft unterwegs waren. Dort hatten wir ein Restaurant namens „Harajuku Kitchen“ entdeckt – ein kleines japanisches Restaurant. Also hin mit uns, leckeres Essen bestellt und …

… die positiven Bewertungen waren gerechtfertigt. Sehr, sehr lecker – sogar das Sashimi!

Nachdem wir uns vollgefressen haben, wollten wir einen kleinen Verdauungsspaziergang machen. Als Ziel desselben haben wir eine unserer Stamm-Kneipen ausgesucht: Die Clerk´s Bar.

Der Weg dorthin führte durch ein Park namens „The Meadows“, welcher quasi parallel zur Royal Mile führt.

Für alle, die jetzt denken, dass das wie ein Golfkurs aussieht mit den Hügelchen und dem Grün: Stimmt!

Wir haben sogar Leute spielen sehen. Naja, es waren mehr Übungsschläge – aber die Idee ist wohl, dass man den Park einmal der Länge nach durchspielt und dann wieder zurückgeht.

Der Park wurde auch noch von anderen Sportlern genutzt: Von Quidditch-Spielern!

J.K. Rowling wohnt ja in Edinburgh, daher schien uns das nicht so ungewöhnlich … 😉

Nach diesem interessanten Spaziergang kamen wir in Newington an und es gab … das nächste Bier:

Ein leckeres Bier aus Glasgow – von der Brauerei gab es am Abend zuvor schon ein leckeres Vienna Lager, dieses hier war ein Weissbier. Sehr gut!

Im Anschluss haben wir noch interessehalber im Braushop gegenüber vorbeigeschaut.

Wir konnten dem Kauf-Verlangen aber wiederstehen – auch wenn einige schöne Braumischungen unser Interesse geweckt haben. Aber alles zu seiner Zeit …

Um dem Bierkonsum ein wenig den Riegel vorzuschieben (zumindest pro forma) haben wir kurzzeitig auf Whisky umgeschwenkt. Also hin in Jens Lieblings-Whisky-Laden: Royal Mile Whisky.

Auf dem Weg in den Shop wurde noch ein ehemaliger Kollege eines schwäbischen Dokumenterstellungs-Unternehmens entdeckt und am romantischen Urlaub gehindert! (Sorry Sören! ;-)) Und die so erlangte gute Stimmung (das Leid der anderen ist immer noch am Besten) wurde im Whisky-Shop leider vom Verkäufer genutzt, um einen Whisky zu verkaufen.

Da wir anscheienend für weitere Shopping-Versuchungen nicht mehr genügend Willenstärke hatten, ging es im Bogen zum nächsten Pflichttermin.

Nein, nicht zu einem Pub Crawl mit Industrie-Plörre, sondern zu Brewdog, wo wir nach einer Weile sogar einen Sitzplatz ergattern konnten. Auch wenn der Abstand zwischen Bank und Tisch … knapp bemessen war.

Bei Brewdog gab es einen Tap-Takeover der Jolly Pumpkin Artesian Ales Brewery. Jens hatte das Cucurbitophobia (Sour-Ale), das Fuego del Otoño (Bière de Garde) und ein Gratzer (Grätzer / Grodziskie). Dazu noch das frisch gebraute Born To Die Prototype 01.02.17 (ein Imperial IPA) von Brewdog. Sehr schöne Auswahl!

Dazu konnte man die Zeit (wenn man nicht redet) mit Fachliteratur verbringen.

Trotzdem stellte sich (vermutlich wegen des fortgesetzten Bierkonsums) ein Hungergefühl ein. Und dazu passend hatten wir einen Tisch in einem koreanischen Restaurant reserviert, wo es jetzt hin ging.

Leider haben wir keine Fotos vom Essen gemacht, aber es war lecker. Und Bier gab es auch.

Den Bus zurück zum Hotel haben wir dann knapp verpasst und zur Überbrückung … genau: Noch ein Bier getrunken. Und das nur zu 30% wegen dem Logo …

Und im Hotel gab es auch noch eines – dann war aber wirklich Schicht im Schacht! Einmal im Urlaub kann man das ja machen (und laut Tracking-App sind wir an dem Tag auch etwa 18 Kilometer gelaugen – unserem Verständnis nach haben wir es uns also verdient!)

Und aussedem musste man sich leider mit dem Gedanken beschäftigen, dass es morgen wieder nach Hause geht.

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