Izakaya – Hakodate style

Dadurch, dass wir relativ spät Mittag gegessen haben, wollten wir nix großes mehr Essen. Ausserdem würde es morgen recht früh in Richtung Tokyo gehen – also haben wir an der Rezeption nach einem nahen und guten Izakaya gefragt. Eine ganze Strasse wurde uns empfohlen …

Also, mit einem größeren Umweg über eine Bank bzw. deren Geldautomaten (gefunden haben wir einen ATM in einem Supermarkt), ging es in besagte Strasse. Wir wurden dort von einem Herren angesprochen, der uns von leckere Okonomiyaki erzählte (die japanische Pizza, die wir in Kyoto und Hiroshima so geliebt haben) – also rein mit uns.

Erster Unterschied zu sonst: Schuhe aus! Was, angesichts der Wanderschule und ihrem … Duft schon grenzwertig war.

Aber es ging schnell in die ersten Etage an unseren Tisch.

An den Bildern (und dem eingefrorenen Lächeln) kann man erkennen, dass irgendwas nicht so richtig ist. Das lag erstens an den Rauchern neben an aber doch mehr an der Tatsache, dass wir uns im Schneidersitz an den Tisch setzten mussten. Und für Schneidersitz sind wir nicht mehr gemacht …

Die Bestellung (einiges davon mit Bildern) machten wir uns einfach, indem wir ein Set bestellten.

Aber auch andere Gerichte wären einfach möglich gewesen.

Im Gegensatz zu McBurger, wo die Bilder ja selten dem eigentlichen Gericht entsprechen, war dies hier nicht so.

Unser Essen bestand aus Sashimi, Okonomiyaki und einem Eintopf mit Speck und Bambus-Sprossen.

Dazu ein kühles Getränk (Asahi in diesem Falle) – perfekt!

An der Wand war noch ein Getränk abgebildet mit der Internetadresse „HappyHoppy.jp“ oder sowas in der Art. Das haben wir auch bestellt, obwohl uns die Bedienung davon abhalten wurde. Im Grunde war es ein Schnapps mit Soda und leicht nach Hopfen schmeckenden Wasser. Interessant aber auch nicht wiederholungs-würdig.

Zum Abschluss (nach der Rechnung) gab es noch eine Suppe.

Quasi die Hakodate-Version einer Bouillabaisse – auch … gewöhnungsbedürftig.

Aber ein netter Abend und wir waren (trotz dem Umweg wegen der Geldbeschaffung) pünktlich im Bettchen für den Weg nach Tokio morgen.

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