Standardroute im Standard Programmpunkt Zoo

Für den Fall, dass man nicht weiss wo wir gerade sind: In Schottland. Zu erkennen am Haggis zum Frühstück. 🙂

So gestärkt konnten wir uns mit Elan und Schwung zu unserem Standard-Programmpunkt bei so ziemlich jedem Edinburgh-Urlaub übergehen: Dem Besuch im Zoo.

Diesmal war der Zoo auch noch schön geschmückt, denn wie in einigen Zoos (u.a. in Köln) gab es eine Veranstaltung namens „China Lanterns“. Dort werden im Zoo Laternen aufgestellt und man kann diese sich abends anschauen. Wir wollten eigentlich hier auch abends in den Zoo, da gab es aber keine Tickets mehr.

Also ging es die übliche Route durch den Zoo.

Erster Halt: Die Pinguine (diesmal frei zugänglich, denn beim letzen Mal waren sie wegen der Vogelgrippe abgesperrt)!

Neben dem üblichen Herumgespringe und -geschnatter waren mehrere Pinguine damit beschäftigt, einen Angstellten bei der Reinigung der Fenster zu beobachten.

War witzig, denn jedes Mal, wenn der Mann mit dem Reinigungsutensilien in die Nähe der Gitterstäbe kam, wollten die Frackträger dieses anknabbern. Der Mann sah das aber mit sportlichem Humor und kümmerte sich nicht weiter darum …

Und wir wurden von Sir Nils Olaf begrüßt, der extra für uns posierte!

Weiter ging es zu den Nashörnern. Beziehungsweise zum Nashorn und seinem … Autoreifen?

Sah komisch aus, denn der Gute trug sein Reifen durch das Gehege und legte seinen Kopf darauf ab (nachdem er ihn richtig hingelegt hatte). Die Erklärung stand aber neben dem Gehege.

Bertus ist komisch, aber witzig.

Weiter ging es, aufgrund des schönen Wetters, auf den höchsten Punkt des Zoos.

Ein schöner Spaziergang und ein schöner Ausblick auf das westliche Edinburgh.

Auf dem Weg hinab haben die diverse Zebra-Statuen gesehen (bewegt hat sich nämlich keines von 8 Zebras) und dann den neu eröffneten „Tiger-Tracks“ besucht.

Dieses Gehege wurde erst letztes Jahr eröffnet und man kann hier die Tiger sehr gut beobachten. Im Aussengehege kann man sogar unter den Tigern stehen (oder die Tiger können über einen hinweg gehen – je nach Sichtweise).

Schönes, großes Gehege und nach modernen Maßstäben gebaut. Das ist uns ja schon häufiger aufgefallen, dass immer mehr von den alten Gehegen zu modernen Gehegen umgebaut werden – einer der Gründe, weswegen uns der Zoo so gefällt.

Und die großen Gehege bieten auch die eine oder andere Begegnung mit Tieren. Zum Beispiel in Wallabie-Gehege.

Auch wenn die Kommunikation eher einseitig war …

Dann waren wir noch im Koala-Haus, wo wir uns mit einem Freiwilligen nett unterhalten haben. Dieses Programm ist ebenfalls recht neu: Im Zoo laufen freiwillige Helfer herum, die einem Infos über die Tiere erzählen. Dabei handelt es sich um Rentner oder Studenten, die dafür gratis Eintritt in den Zoo haben. Schönes Modell.

Bei anderen Lieblingstieren von uns, den Sonnenbären, konnten wir sogar einem Pfleger zuhören, der eine Gruppe durch den Zoo geführt hat.

Zur allgemeinen Freude wurden im Gehege mehrere Säcke mit Stroh und Essen verteilt, was den Bären genau so viel Spass machte wie uns. Auch wenn dieser spezielle Bär den Inhalt eher im ganzen Gehege verteilt hat denn ihn zu untersuchen.

Auch wenn sie knudellig aussehen, Sonnenbären sind sehr gefählich und greifen sogar Tiger an.

Knudelliger sind aber diese Kollegen hier. Und entspannter.

Pandas! Sichtbar war aber (wie immer) nur der Mann des Hauses: Yang Guang. Sie (Tian Tian) war wie immer im nicht öffentlich einsehbaren Gehege und wollte ihre Ruhe.

Gut an der Jahreszeit ist, dass man nicht anstehen muss für die Pandas. Auch kann man sich in Ruhe die Liste der Panda-Paten anschauen und mit Freude feststellen, dass Meike immer noch drauf steht.

Witzig, dass sie aktuell die 8. älteste Sponsorin der Pandas ist. Wir haben also das Recht der Alten … 😉

Damit endete unsere jähliche Runde im Zoo – wie immer schön und es hat sich wieder was geändert. Nur die Pandas könnten langsam mal kleine Pandas machen … 🙂

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