#PunkAGM2019

Nun der Sonntag. Und damit für uns die Punk AGM 2019 in Aberdeen.

Dieses Mal ging es für uns allerdings gemächlich los, denn zum Frühstück (wir haben unser Hotel wieder ohne Frühstück gebucht und müssen daher morgens immer was suchen) haben wir uns mit Markus und seinen Wanderfreunden verabredet.

Markus war ja jetzt schon zwei Mal mit uns bei der AGM, hatte dieses Jahr allerdings Tickets für den Samstag bekomme & wollte am heutigen Sonntag mit Freunden eine Wanderung durch die Highlands vornehme. Also, wenn wir Wanderung sagen, dann meinen wir soetwas wie 10 Kilometer am Tag, schönes Mittag- und Abendessen und bequeme Betten in einem B&B oder Hotel oder sowas. Markus dagegen meint „40-50 Kilometer und ein Zelt“.

Jedem das seine … 😉

Mit den dreien haben wir uns auf jeden Fall zu einem Frühstück (zum Ausnüchtern für sie, zur Vorbereitung für uns) in einem veganen Cafe namens Bonobo Cafe in Aberdeen verabredet. Auch hier haben wir keine Fotos gemacht, das vegane Egg Benedict war interessant, schmeckte aber recht fad. Dafür war der Kaffee gut. Auch gut war, dass die beiden Deutschen gleich nach der Öffnung des Cafes mehrere virtuelle Handtücher ausgebreitet haben – der Laden war so etwa 5 Minuten nachdem er aufgemacht hat, brechend voll.

Witzig auch, dass wir ja mit 3 Österreichern an einem Tisch saßen. Und die Bedienung kam, wie konnte es anders sein, auch da her.

Nachdem wir uns über den Abend gestern und diverse Urlaube (vergangene und zukünftige) ausgetauscht haben, mussten wir leider auch wieder aufbrechen.

Das nächste Mal fahren wir wieder alle gemeinsam zur AGM! 🙂

Und für uns ging es dann mit dem Taxi vom Hotel zum AECC. Wo zum letzten Mal die AGM stattfinden würde, denn in Aberdeen wird gerade in der Nähe des Flughafens eine neue Convention Arena gebaut – dort soll 2020 die nächste stattfinden.

Auch hier waren wir pünktlich zum Einlass, was auch daran lag, dass wir 15 Minuten nach Einlaß gleich das erste Tasting hatten (Brewdog). Vorher aber noch das obligatorische Foto …

Und gleich danach in die Haupthalle zum Business Update.

Wie man schon sehen kann, der Sonntag war wesentlich leerer. Bei den Tastings war es teilweise sogar so, dass man noch beim rausgehen ein wenig mehr Bier mitnehmen konnte. Was um 2 Uhr nachmittags bei einem Tasting mit > 10% Stouts eine sagenhaft beklopste Idee ist. Aber man ist ja nicht zum Spass da …

Dem Unternehmen geht es übrigens gut.

Nun, das weitere Vorgehen unterschied sich nicht arg von denen des letzten Jahres. Die vielen Bars wurden besucht, interessante Biere gefunden und Tastings besucht. Was wirklich auffiel: Die wenigen Besucher. Die Tastings waren dadurch aber pünktlich, die Essensstände waren leerer (ja, auch der mit den Käsebroten!) aber irgendwie war auch oft etwas die Luft raus.

Was wiederum wie jedes Jahr war: Die mangelhafte Planung von Jens. Mit einem Bier in ein Biertasting zu gehen … kann man machen.

War nur herausfordernd für den Transport von Eingang zum Sitz. Von letzterem hat man einen guten Ausblick auf die 4 Brauer von Dugges und The Answer (leicht angeschlagen).

Gab ein paar witzige Gespräche und wir haben beim Rückflug alle 4 übrigens wiedergetroffen.

Die Biere waren wirklich nicht schlecht. Was das Thema Hunger wieder ganz nach oben auf die Tagesordnung gesetzt hat.

Der meistfotografierte Mensch auf der AGM war übrigens auch wieder da …

Dann war auch Zeit für das letzte Tasting von Overworks, der Sourbeer Marke von Brewdog. Wenn man übrigens links auf das Bild achtet sieht man, was man so als Eigentümer eine Brauerei während der eigenen Aktionärshauptversammlung so macht. Man nimmt sich ein Bier und geht zu einem Tasting der eigenen Brauerei.

Auf die Frage „Wie ist das so bei Brewdog zu arbeiten?“ musste er aber kurz den Raum verlassen. Auch wenn die Antwort jetzt nicht soooo schlecht ausgefallen ist.

Das musikalische Rahmenprogramm war identisch zu dem vom Samstag, auch wenn die Menge vor der Bühne nicht so groß und auch nicht so enthusiastisch wie die letzten beiden Jahre war.

Und Twin Atlantic haben doch sehr gefehlt.

Vor der letzten Band sind dann Markus und Holger ins Hotel gegangen – während der letzten Band Meike und Jens.

Einerseits war es schon angenehm leer, andererseits war es aber auch zu leer und etwas verhaltener als die letzten Jahre. Was eindeutig gefehlt hat war die etwas kleinere Bühne mit den Akustikmusikern. Essen sehr gut, Biere (15 Stück laut Untappd) auch sehr gut. Highlight hier waren das Tonkanilla Mangorange von Dugges und das Single Barrel #292 von Brewdog. Und viele, nette Leute getroffen.

Auf das nächste Jahr!

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