{"id":23574,"date":"2024-02-24T19:09:02","date_gmt":"2024-02-24T17:09:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=23574"},"modified":"2024-04-12T21:01:30","modified_gmt":"2024-04-12T19:01:30","slug":"auf-ihr-patrioten-werft-den-tee-ueber-bord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=23574","title":{"rendered":"Auf ihr Patrioten &#8211; werft den Tee \u00fcber Bord!"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon auf dem Spaziergang durch Boston zu erkennen war: Das Thema des Protests und des Aufstands von 1773, der sogenannten <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Boston_Tea_Party\">Boston Tea Party<\/a>, ist hier omnipr\u00e4sent. Gef\u00fchlt hat jedes historische Geb\u00e4ude dazu Bezug und sei es nur durch ein Schild oder ein Stein oder weil hier der Gro\u00df-Gro\u00df-Gro\u00df-Onkel von einem, der damals daran beteiligt war, lebt.<\/p>\n<p>Ach ja, wenn man gar keine Verbindung dazu findet, dann geht immer noch ein Hummer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23575\" rel=\"attachment wp-att-23575\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-23575\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0108_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0108_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0108_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber wenn so etwas so oft erw\u00e4hnt wird, dann werden wir ja auch neugierig. Also machten wir uns auf zu einem Museum, wo uns die ganze Geschichte erkl\u00e4rt und auch gezeigt werden sollte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23576\" rel=\"attachment wp-att-23576\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23576\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0109_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0109_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0109_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dem <a href=\"https:\/\/www.bostonteapartyship.com\/\">Boston Tea Party Museum<\/a>. Eigentlich hatten wir ja wirklich ein Museum erwartet, stattdessen wurden wir von mehreren Schauspielern sehr unterhaltsam durch die Ereignisse des Abends gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23577\" rel=\"attachment wp-att-23577\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23577\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0110_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und um das komplette Bild zu haben, hier die Vorgeschichte und die Folgen diese Abends (geklaut von Wikipedia):<\/p>\n<p>Die Boston Tea Party bezeichnet einen Aktion zum Widerstand gegen die britische Kolonialpolitik im Hafen der nordamerikanischen Stadt Boston am 16. Dezember 1773. An jenem Tag drangen, symbolisch als Indianer verkleidet, mehrere Bostoner B\u00fcrger in den Hafen ein und warfen drei Ladungen Tee der vor Anker liegenden Schiffen ins Hafenbecken. Dies war einer der H\u00f6hepunkte des schon lange schwelenden Streites zwischen den nordamerikanischen Kolonien und Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Die britische Staatskasse war in der Zeit recht leer und so versuchte der britische K\u00f6nig Georg III. die Kolonien mit immer neuen Gesetzen und Abgaben als Geldquelle zu verwenden. So gab es ein Zuckergesetz oder ein Stempelgesetz, letzteres bedeutete, dass nur von der Krone gestempeltes Papier zum Drucken von Zeitungen verwendet werden durfte.<\/p>\n<p>Auf diese Ma\u00dfnahmen, die die Abgaben immens steigerten, reagierten die Kolonisten immer heftiger, was dann am 5. M\u00e4rz 1770 zum sogenannten &#8222;Massaker von Boston&#8220; f\u00fchrte, bei dem 5 Boykotteure erschossen wurden.<\/p>\n<p>Durch einen neuen Premierminister wurden dann 1770 viele der Importz\u00f6lle wieder abgeschafft, ausgenommen der Zoll auf Tee. W\u00e4hrend die Boykotte der anderen Waren praktisch wieder endeten, kauften die Kolonisten daher weiterhin vornehmlich geschmuggelten niederl\u00e4ndischen Tee, was die East India Company bald in Bedr\u00e4ngnis brachte. Unverkaufter Tee verrottete tonnenweise in ihren Londoner Lagerh\u00e4usern. Die britische Regierung konnte sich allerdings den drohenden Bankrott der Gesellschaft nicht leisten, weil diese die britischen Truppen in den Kolonien versorgte und am Leben erhielt.<\/p>\n<p>Um den Ruin der East India Company abzuwenden, beschloss das britische Parlament im Mai 1773 den Tea Act, was dann das Fass zum \u00dcberlaufen brachte.<\/p>\n<p>Am 28. November 1773 ging dann in Boston das Schiff &#8222;Dartmouth&#8220; vor Anker, was das erste von insgesamt vier Schiffen mit billigem Tee war, was nach Boston geschickt wurde. Bostoner Gegner der Krone wie John Hancock, der seinerseits halt auch betr\u00e4chtlich am Schmuggel mit niederl\u00e4ndischem Tee verdiente, und Samuel Adams waren entschlossen, die Entladung des Tees unter allen Umst\u00e4nden zu verhindern. Dabei setzten sie auch auf Drohungen gegen Kapit\u00e4n, Besatzung und Hafenarbeiter.<\/p>\n<p>Gouverneur Thomas Hutchinson erkl\u00e4rte wiederum, dass die Dartmouth nicht ablegen d\u00fcrfte, ohne die f\u00e4lligen Z\u00f6lle zu zahlen, was nur ging, indem der Tee verkauft wird. Auch wurde die Royal Navy angewiesen notfalls Gewalt anzuwenden. Und zuletzt sollte der Tee nach 3 Wochen zwangsweise gel\u00f6scht und verkauft werden. Auch hier spielten private Motive eine Rolle, denn zwei seiner S\u00f6hne hatten als Agenten der Ostindiengesellschaft ein gesch\u00e4ftliches Interesse am Verkauf des Tees.<\/p>\n<p>Am Abend des 16. Dezember 1773 kurz vor Ablauf von Hutchinsons Ultimatum eskalierte dann die Situation: Bei einer Versammlung der Sons of Liberty im Old South Meeting House feuerte Samuel Adams die Anwesenden mit dem Hinweis an, dass in wenigen Stunden die Entladung des Tees von der Dartmouth anstehe. Die Versammlung entsandte daraufhin Kapit\u00e4n Rotch mit einer letzten Petition zu Gouverneur Hutchinson. Darin wurde die Forderung wiederholt, der Dartmouth und den zwei zwischenzeitlich angekommenen Schiffen Eleanor und Beaver das Wiederauslaufen ohne Entladung des Tees und Zahlung der Z\u00f6lle zu erm\u00f6glichen. Hutchinson wies die Petition zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Als Rotch dies den im Meeting House versammelten Menschen mitteilte, liefen etwa 50 Teilnehmer des Treffens unter Kriegsgeschrei zum Hafen. Die Mehrzahl von ihnen hatte sich aus Protest gegen die Kolonialregierung als Mohawk-Indianer &#8222;verkleidet&#8220;. Am Hafen angekommen, st\u00fcrmten die M\u00e4nner in drei Gruppen die Schiffe und kippten die gesamte Ladung von immerhin 45 Tonnen Tee ins Wasser. Die mehrst\u00fcndige spektakul\u00e4re Aktion lief gewaltfrei ab. Tausende Zuschauer sahen dem n\u00e4chtlichen Treiben vom Ufer aus zu, ohne einzugreifen.<\/p>\n<p>Am Ende der Aktion s\u00e4uberten die M\u00e4nner die Schiffe und entschuldigten sich bei den Hafenwachen f\u00fcr ein aufgebrochenes Schloss. Der insgesamt \u00e4u\u00dferst disziplinierte Ablauf spricht f\u00fcr dessen sorgf\u00e4ltige Planung. Tats\u00e4chlich war eine Zerst\u00f6rung des Tees bereits bei den in den Wochen zuvor abgehaltenen B\u00fcrgerversammlungen mehrmals aus der Menge heraus angeregt worden. Jedoch hatte sich anf\u00e4nglich nur einer der f\u00fchrenden M\u00e4nner der Sons of Liberty die Forderung zu eigen gemacht.<\/p>\n<p>In den Monaten nach der Boston Tea Party kam es in den nordamerikanischen Kolonien zu einer Reihe weiterer Aktionen gegen vermeintliche Vertreiber britischen Tees. Wiederholt wurden Wanderh\u00e4ndler gezwungen, ihre Waren zu verbrennen. In Weston, Massachusetts, wurde ein Wirtshaus von einem Trupp als Indianer verkleideter B\u00fcrger demoliert, nachdem das Ger\u00fccht umgegangen war, der Besitzer verkaufe Bohea-Tee der Ostindiengesellschaft. In gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten versammelten sich B\u00fcrger, um ihre privaten Teevorr\u00e4te \u00f6ffentlich auf Scheiterhaufen zu verbrennen. Dabei legten sie Schw\u00fcre gegen einen weiteren Konsum des Getr\u00e4nks ab. In Zeitungen erschienen Artikel, in denen behauptet wurde, Bohea-Tee sei abtr\u00e4glich f\u00fcr die Gesundheit. Der offizielle, also zollrelevante Import von Tee in die amerikanischen Kolonien fiel vom bereits niedrigen Niveau des Jahres 1773 in den folgenden zw\u00f6lf Monaten um \u00fcber 90 %.<\/p>\n<p>Die Provokation der Tea Parties und der anderen Widerstandsaktionen wollte sich die britische Regierung nicht bieten lassen. Premierminister Lord North erkl\u00e4rte, nur &#8222;neu-englische Fanatiker&#8220; k\u00f6nnten sich einbilden, von verbilligtem Tee unterdr\u00fcckt zu werden. Im Parlament in London kam die Forderung nach einer Strafaktion gegen Boston auf und sogar die Zerst\u00f6rung der Stadt wurde vorgeschlagen. Edmund Burke, der bedeutende Staatstheoretiker und Debattenredner, stand isoliert mit seinem Appell zur M\u00e4\u00dfigung und der Forderung nach dem Zugest\u00e4ndnis an die Kolonien, sich selbst besteuern zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Regierung von Lord North erhob eine Reihe von Gesetzen, die unter dem Namen Intolerable Acts bekannt wurden. Diese beinhalteten die Schlie\u00dfung des Hafens von Boston ab dem 1. Juni 1774 und die Einschr\u00e4nkung der Freiheiten der Kolonien, insbesondere diejenigen von Massachusetts. Die Vertreter aus zw\u00f6lf Kolonien trafen sich daraufhin vom 5. September bis zum 26. Oktober 1774 in Philadelphia zum ersten Kontinentalkongress. Dieser empfahl, eine eigene Miliz, die Kontinentalarmee, zu bilden und \u00f6konomische Sanktionen gegen Gro\u00dfbritannien zu verh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Die weitere Eskalation des Konfliktes f\u00fchrte ab April 1775 zum Ausbruch des Amerikanischen Unabh\u00e4ngigkeitskrieges.<\/p>\n<p>All dies wurde uns von mehreren DarstellerInnen erz\u00e4hlt und, quasi als Abrundung, bekamen wir alle eine &#8222;geheime Identit\u00e4t&#8220; f\u00fcr das Event.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23578\" rel=\"attachment wp-att-23578\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23578\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0111_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0111_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0111_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Meike wurde \u00c4rztin und Jens wurde ein starker, aber etwas tollpatschiger Tischler.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23579\" rel=\"attachment wp-att-23579\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23579\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0112_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0112_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0112_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer anfeuernden Rede von Samuel Adams (ohne Bier) ging es auf das Schiff mit dem Tee.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23580\" rel=\"attachment wp-att-23580\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23580\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0113_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0113_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0113_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unverkleidet versammelten sich die Patrioten an Deck und warfen unter Anleitung mehrere Kisten Tee ins Wasser.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23581\" rel=\"attachment wp-att-23581\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23581\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0114_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0114_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0114_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23582\" rel=\"attachment wp-att-23582\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23582\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0115_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Wert, der damals \u00fcbrigens so vernichtet wurde, w\u00fcrde heute etwa 1,7 Millionen US Dollar entsprechen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23583\" rel=\"attachment wp-att-23583\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23583\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0116_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0116_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0116_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wer damals beteiligt war, war \u00fcbrigens lange Zeit nicht bekannt. Erst viel sp\u00e4ter wurde eine Liste erstellt und einige Geschichten kamen ans Tageslicht.<\/p>\n<p>So auch die von Jens aka <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/John_Crane_(soldier)\">John Crane<\/a>. John stand n\u00e4mlich damals unter einer Kiste, die mit einem Seilzug aus dem Schiff geholt wurde, um sie eben \u00fcber Bord zu werfen. Leider fiel diese Kiste pl\u00f6tzlich hinunter und fast auf den Kopf von Jens &#8230; \u00e4hhh &#8230; John. Ein beherzter Sprung zur Seite brachte ihn in Sicherheit, w\u00e4re er nicht dabei auf eine Kante getreten und dadurch mit dem Kopf gegen einen Balken geknallt. Und dann bewusstlos liegen geblieben.<\/p>\n<p>Von seinen &#8222;Mit-Tee-Vernichtern&#8220; wurde er daraufhin f\u00fcr mehr oder weniger tot gehalten. Da man niemanden zur\u00fccklassen wollte, weil das Ganze ja anonym bleiben sollte und so, wurde John von seinen Kumpels wieder in seine Tischlerei gebracht und dort auf den Boden gelegt. Am n\u00e4chsten Tag, so die Idee, sollte man John tot vorfinden und so keine Verbindung zur vorherigen Nacht herstellen k\u00f6nnen. Um so \u00fcberraschter waren die &#8222;Freunde&#8220;, als John sich bewegte und sich sogar einigerma\u00dfen von seinem Unfall erholte.<\/p>\n<p>\u00dcberrascht war auch Jens an dieser Stelle, denn er wurde aufgefordert Teile der Situation nachzustellen. Immerhin konnte ein spontanes &#8222;Warum haben die John nicht einfach ins Wasser geworfen?&#8220; aus dem Publikum ebenso spontan von Jens mit einem &#8222;Wie bitte? Ich habe mich wohl verh\u00f6rt?&#8220; gekontert werden.<\/p>\n<p>Ab diesem Zeitpunkt gab es dann noch zwei Filme zu sehen, die die nachgelagerten Tage und Aktionen darstellten &#8211; hier war aber kein Foto mehr erlaubt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=23584\" rel=\"attachment wp-att-23584\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-23584\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0117_2024OstkuesteUSA.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0117_2024OstkuesteUSA.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/0117_2024OstkuesteUSA-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alles in allem sehr unterhaltsame 90 Minuten, gerade auch durch das sehr mitrei\u00dfende und lustige Spiel der DarstellerInnen.<\/p>\n<p>Beim Rausgehen sagte der Darsteller dann noch zu Jens &#8222;I am glad to see that you enjoyed this!&#8220;, was Jens mit &#8222;I am glad that you did not throw me into the harbour!&#8220; konterte. Lustige Sache!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon auf dem Spaziergang durch Boston zu erkennen war: Das Thema des Protests und des Aufstands von 1773, der sogenannten Boston Tea Party, ist&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=23574\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Auf ihr Patrioten &#8211; werft den Tee \u00fcber Bord!<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23576,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":15,"footnotes":""},"categories":[376],"tags":[377,378,108],"class_list":["post-23574","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-2024-ostkueste-usa","tag-377","tag-boston","tag-usa","entry"],"views":295,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23574"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24715,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23574\/revisions\/24715"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}