{"id":25206,"date":"2024-10-04T22:30:36","date_gmt":"2024-10-04T20:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=25206"},"modified":"2024-10-13T12:30:39","modified_gmt":"2024-10-13T10:30:39","slug":"restaurant-jellyfish-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=25206","title":{"rendered":"Restaurant Jellyfish, Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns einmal f\u00fcr unseren spontanen Hamburg entschieden hatten, ging es an die Frage &#8222;Was machen wir mit dem Abendessen?&#8220; Hamburg liegt ja auch kulinarisch schon lange auf unserer &#8222;ToDo&#8220;-Liste und das mit einigen Restaurants aus der gehobenen K\u00fcche und aus der Kategorie &#8222;Gasthaus&#8220;.<\/p>\n<p>Heute Abend sollte es zuerst das mit 2 Michelin Sternen gekr\u00f6nte bianc werden, dort waren aber auf einmal keine Tische mehr frei. Also ging es zu einem weiteren interessanten Gourmet-Kandidaten: Dem Restaurant <a href=\"https:\/\/www.jellyfish-restaurant.de\/\">Jellyfish<\/a> mitten in der Sternschanze gelegen. Ein recht neuer Kandidat auf der Gourmet-Karte, wo Chef Sven F\u00e4th seit 2019 das Zepter als K\u00fcchenchef und Inhaber in der Hand h\u00e4lt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25207\" rel=\"attachment wp-att-25207\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-25207\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/023_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>2022 gab es den Stern und dieser wurde zwei Mal verteidigt. Zur K\u00fcche hier schreibt der <a href=\"https:\/\/guide.michelin.com\/de\/de\/hamburg-region\/hamburg\/restaurant\/jellyfish\">Guide<\/a> &#8222;Wer Fisch- und Meeresfr\u00fcchte-K\u00fcche mag, ist im &#8222;Jellyfish&#8220; genau richtig. Diese wird in Form eines Men\u00fcs mit vier, sechs oder acht G\u00e4ngen angeboten. Hier findet man auch eine hervorragende &#8222;Ausnahme&#8220; in Form eines Fleisch- oder Gefl\u00fcgelgerichts. Ausgesuchte Produkte werden durchdacht und modern-kreativ zubereitet, toll das Handwerk. Und der Rahmen zum guten Essen? Das im Schanzenviertel gelegene Restaurant ist angenehm puristisch gehalten, die volle Aufmerksamkeit gilt der finessenreichen und interessanten K\u00fcche. Ein weiterer Wohlf\u00fchlfaktor ist der pfiffige, aufmerksame und fachkundige junge Service, der auch die passenden Weine empfiehlt.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25208\" rel=\"attachment wp-att-25208\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25208\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/024_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Na dann mal rein in den sch\u00f6n und puristisch modern eingerichteten Gastraum. Gleich wurden wir vom recht jungen Service in Empfang genommen und zu unserem Tisch in einer Ecke am Fenster gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25209\" rel=\"attachment wp-att-25209\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25209\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/025_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Die Tische, zumindest die 2 Personen Tische, waren recht klein, was sp\u00e4ter bei den irgendwie immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Teller noch zu einer kleinen Herausforderung werden sollte. Aber direkt am Anfang gab es erst einmal einen Champagner f\u00fcr Jens, einen Mocktail f\u00fcr Meike und das Men\u00fc. Was dann relativ schnell besprochen war, denn selbstverst\u00e4ndlich gab es das komplette Men\u00fc inklusive Zusatz-Fleischgang. Und die Weinbegleitung, wobei es auch eine sehr interessant aussehende alkoholfreie Begleitung gibt.<\/p>\n<p>Chef F\u00e4th hat \u00fcbrigens f\u00fcr Dieter M\u00fcller auf der MS Europa gearbeitet, bevor er nach ein paar weiteren Stationen im Jellyfisch zuerst als Koch und dann als Inhaber hier sein derzeitiges zu Hause fand.<\/p>\n<p>Zu unserem Tisch fanden dann auch drei handwerkliche Schmuckst\u00fccke ihren Weg zu unserem Tisch: Eine Dashi Macaron (oben links), ein Bruschetta mit einer Fake-Tomate (oben rechts) und eine Art Matjes-Praline. Alles sehr, sehr sch\u00f6n anzusehen und ein beeindruckender Einstieg in das Men\u00fc.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25210\" rel=\"attachment wp-att-25210\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25210\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/026_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/026_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/026_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Brot gab es danach auch, der &#8222;Blumenkasten&#8220; rechts ist ein Hummus mit recht vielen Bl\u00fcten verziert. Meike schmeckte das sehr gut, Jens war dagegen mit der Butter sehr zufrieden. Wobei das Brot hier nur eine Nebenrolle spielte, aber dennoch lecker war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25211\" rel=\"attachment wp-att-25211\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25211\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/027_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/027_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/027_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Amouse Bouche: Ein Zander, in Wei\u00dfwurst-Wasser gebraten und mit einem so unglaublich intensiven Wei\u00dfwurst-Geschmack, dass wir kurz \u00fcberlegt haben, ob man das blind h\u00e4tte erkennen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich war die Textur etwas anders, aber bei einem gro\u00dfen Bissen war es schon sehr \u00e4hlich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25212\" rel=\"attachment wp-att-25212\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25212\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/028_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/028_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/028_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sehr kreativ, sehr spannend und mit einer gewissen Portion Humor versehen.<\/p>\n<p>Dann ging das Men\u00fc selber los, traditionell, wie uns vom Service mitgeteilt wurde, mit einem vegetarischen Gang. Passenderweise &#8222;Salat&#8220; genannt: Fenchel, Staudensellerie und Kohlrabi. Erinnerte uns sehr an die ersten G\u00e4nge im Tian letztes Jahr, war aber irgendwie doch etwas kr\u00e4ftiger und &#8230; verspielter. Der s\u00fc\u00df-kr\u00e4ftige Sud mit dem \u00d6l f\u00fcgte die einzelnen Komponenten recht gut zusammen, nur der &#8222;Keks&#8220; war irgendwie fehl am Platze f\u00fcr uns. Aber so gab es dann auch etwas Textur zu dem eher weicheren Gang.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25213\" rel=\"attachment wp-att-25213\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25213\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/029_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/029_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/029_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber schon ein starker Anfang, der sich, wenn auch mit immer gr\u00f6\u00dferen Platzproblemen, weiter fortsetzte. Wenn auch unser Nachbartisch ab und zu etwas nervte und so ziemlich jedes Klischee vom hochn\u00e4sigen &#8222;Ich mach was mit Medien&#8220;-Juppie erf\u00fcllte. Ich meine: In so ein Restaurant zu gehen und zu fragen, ob man das Men\u00fc auch nur als 4 Gang und in hoher Geschwindigkeit bekommen kann &#8230; naja, muss man auch wollen.<\/p>\n<p>Wir nehmen uns die Zeit und genie\u00dfen den Abend lieber angemessen. Erst Recht, wenn so ein Kunstwerk vor einem steht: Ein Cocktail von norwegischer Braunkrabbe mit Curry, Ananas und Kopfsalat. Auf dem Cocktail sind 3 Saucen \/ Dips \/ Cremes und wieder ein \u00d6l im angegossenen Sud.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25214\" rel=\"attachment wp-att-25214\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25214\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/030_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/030_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/030_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sehr, sehr sch\u00f6n angerichtet. Sehr, sehr lecker. Und wir waren &#8230; naja, eben sehr, sehr zufrieden!<\/p>\n<p>Wie gesagt: Der Service hatte auch seinen Anteil dabei, denn man konnte sich mit den Leuten sehr gut unterhalten, Fragen stellen und auch Witze machen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Gang war einer, auf den wir uns schon etwas gefreut haben und leider war es der Gang, wo wir als einziges etwas auszusetzen hatten. Es ging um die Miesmuscheln &#8222;Rheinische Art&#8220;. Die Muscheln waren n\u00e4mlich etwas sandig bzw. schmeckten sandig. Irgendwie war es halt nicht so wie wir es auch gedacht haben. Wobei die anderen Komponenten sehr passend waren und auch der Riesling Sud sehr voll im Geschmack war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25215\" rel=\"attachment wp-att-25215\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25215\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/031_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/031_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/031_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ach so, die Weinbegleitung schwankte zwischen klassischen Begleitungen wie einem Riesling zu den Muscheln und echten Entdeckungen wie einen sizilianischen Wein zur Braunkrabbe.<\/p>\n<p>Und der n\u00e4chste Gang war dann ein echter Knaller: &#8222;Wiener Schnitzel&#8220; nur mit Seeteufel!<\/p>\n<p>Festes, fast schon saftiges Fleisch, sch\u00f6ne Pannade, ein kleiner Klecks Preiselbeeren auf Zitronengel. Oben eine Nocke Kartoffelsalat getoppt von einem echt sehr guten Gurkensalat und ein paar Fischeier.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25216\" rel=\"attachment wp-att-25216\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25216\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/032_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/032_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/032_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das war fantastisch! Bekanntlich schmeckt ja alles besser, wenn es frittiert wurde. Aber so einen Edelfisch in der Qualit\u00e4t noch so fest und saftig zu bekommen, obwohl er in Fett gebraten wurde, ist besonders. Wir waren hier echt begeistert und werden es noch eine Weile sein.<\/p>\n<p>Wein-technisch ging es beim n\u00e4chsten Gang mit einem Wein aus dem Burgenland von Christian Tschida. Genauer gesagt vom Neusiedlersee. Etwas an den ber\u00fchmt, ber\u00fcchtigten Uhudler erinnernd aber nicht so sauer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25217\" rel=\"attachment wp-att-25217\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25217\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/033_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Hier gab es eine etwas l\u00e4ngere Pause im Service, da zwei gr\u00f6\u00dfere Gruppen eingetroffen waren und in der K\u00fcche immer wieder dazwischen geschoben werden mussten.<\/p>\n<p>Dann aber kam der isl\u00e4ndische Rotbarsch zu uns (gl\u00fccklicherweise mit einem wieder etwas kleineren Teller) mit Aubergine, Salzkr\u00e4utern und einem Safranschaum. Gerade die Salzkr\u00e4uter mit dem Schaum waren sehr lecker und passten zum Fisch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25218\" rel=\"attachment wp-att-25218\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25218\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/034_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/034_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/034_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach g\u00f6nnten wir uns einen Zusatzgang: Miyazaki Wagyu A5! Da sind wir doch eher Bauch-gesteuert und haben so ziemlich gar keine Selbstkontrolle. Was in diesem Fall gut war, denn das Ganze war sehr gut gemacht. Einziger Wehrmutstropfen war, dass im Fleisch eine Sehne war, die in zwei Bissen etwas das Erlebnis getr\u00fcbt hat. Das Knochenmark dagegen hat eine wunderbare Aromenwelt zu dem Gang hinzugef\u00fcgt und die Sehne fast vergessen lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25219\" rel=\"attachment wp-att-25219\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25219\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/035_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/035_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/035_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun &#8230; der Gang danach hat uns ehrlicherweise ein bisschen zu diesem Restaurant tendieren lassen. Und wir haben ein oder zweimal beim Service erw\u00e4hnt, dass wir wissen, was ein &#8222;Halve Hahn&#8220; ist &#8230; was dazu gef\u00fchrt hat, dass wir mehrfach darauf angesprochen wurden, wie wir diese Interpretation hier gefunden haben.<\/p>\n<p>Wie fanden wir es? Sehr kreativ, sehr lustig und tats\u00e4chlich auch sehr lecker. Auch wenn der Fake-K\u00e4se links eher an Scheibletten erinnerte als an alten Gouda. Die Senfk\u00f6rner waren dagegen recht weich und nicht zu scharf. Die Zwiebelchen \u00fcbert\u00f6nten nichts und die R\u00f6ggelchen-Chips passen sehr gut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25220\" rel=\"attachment wp-att-25220\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25220\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/036_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/036_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/036_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Brauhaus Halve Hahn 2.0, quasi. Echt gut gemacht.<\/p>\n<p>Der Patissier, dessen Idee auch der Halve Hahn war, ging danach nochmal steil. Der Nachtisch, &#8222;Mon Cheri&#8220; getauft, hatte bedurfte der l\u00e4ngsten Erkl\u00e4rung des ganzen Men\u00fcs, denn alleine in dem kleinen T\u00f6rtchen waren 3 Cremes verarbeitet. Also innen drin.<\/p>\n<p>Neuer Trend irgendwie ist das Oliven\u00f6l, was aber als Sud oder in dem Oliven\u00f6l-Eis sehr gut zu dem T\u00f6rtchen passte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25221\" rel=\"attachment wp-att-25221\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25221\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/037_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/037_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/037_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein fantastisches Ende von diesem Men\u00fc. Handwerklich weit \u00fcber dem &#8222;Standard-1-Stern-Restaurant&#8220;, wenn es sowas \u00fcberhaupt gibt. Aber wir hatten das Gef\u00fchl, dass es hier immer noch etwas kreativer, handwerklich feiner und mit 1-2 Komponenten mehr von Statten geht. Was Spa\u00df machte und jeden Gang f\u00fcr uns spannend gemacht hat.<\/p>\n<p>Die Pralinen waren dann ebenfalls &#8230; viele! Leider schafften wir nicht mehr alle, wobei Meikes W\u00fcnsche generell mit einem &#8222;OK, ich gebe ihnen mal 2 davon &#8230;&#8220; beantwortet wurden. Gute Wahl.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25222\" rel=\"attachment wp-att-25222\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25222\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/038_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/038_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/038_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch wenn wir nicht mehr so genau wissen, was wir alles gegessen haben. Die Lollies waren Basilikum, soviel wissen wir noch.<\/p>\n<p>Wir waren sehr gl\u00fccklich! Und so langsam auch mal wieder mit die letzten im Restaurant. Naja, das sind wir ja gewohnt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=25223\" rel=\"attachment wp-att-25223\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-25223\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/039_2024Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/039_2024Hamburg.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/039_2024Hamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>Das Restaurant ist eine echte Perle (Haha, Hamburg, meine Perle und so &#8230;) und wir sind uns sicher, dass hier eigentlich nach einem zweiten Stern gegriffen wird. Nicht nur dadurch zogen sich f\u00fcr uns diverse Parallelen zum La Societe in K\u00f6ln, auch der Fokus auf dem netten und nahbaren Service sowie das feine Handwerk und der Humor in den G\u00e4ngen passt zu dem, was wir in K\u00f6ln von Leon Hofmockel kennen und sch\u00e4tzen. Und das Jellyfish mit einem unserer Lieblings-Restaurants zu vergleichen &#8230; mehr Lob k\u00f6nnen wir eigentlich nicht vergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns einmal f\u00fcr unseren spontanen Hamburg entschieden hatten, ging es an die Frage &#8222;Was machen wir mit dem Abendessen?&#8220; Hamburg liegt ja auch&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=25206\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Restaurant Jellyfish, Hamburg<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":25216,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":11,"footnotes":""},"categories":[417],"tags":[377,80,79,418],"class_list":["post-25206","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hamburg2024","tag-377","tag-food","tag-gourmet","tag-hamburg","entry"],"views":227,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25206"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25405,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25206\/revisions\/25405"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/25216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}