{"id":27090,"date":"2025-04-18T08:13:29","date_gmt":"2025-04-18T06:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=27090"},"modified":"2025-04-18T14:59:34","modified_gmt":"2025-04-18T12:59:34","slug":"fischiges-abendessen-in-knysna-drydock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=27090","title":{"rendered":"Fischiges Abendessen in Knysna (Drydock)"},"content":{"rendered":"<p>Nun waren wir also in Knysna, einer kleinen, etwa 75.000 Einwohner gro\u00dfen Stadt am Indischen Ozean. Der Name stammt vermutlich von den Khoekhoe und bedeutet sowas wie &#8222;Ort der Farne&#8220; oder auch &#8222;Steiler Abhang&#8220;, was eventuell mit den Klippen am Ortsrand zu tun haben k\u00f6nnte. Die \u00e4ltesten menschlichen Zeugnisse sind etwa 90.000 Jahre alt, bis zu der ersten Landung von Europ\u00e4ern hier in 1760 wei\u00df man aber recht wenig \u00fcber die indigenen Bewohner dieser Gegend.<\/p>\n<p>Mit etwa 18% Wei\u00dfen ist hier auch eine recht durchmischte Bev\u00f6lkerung vorhanden, was auch an der heutigen Hauptindustrie, dem Tourismus liegt. Aufgrund des ganzj\u00e4hrig warmen Klimas ist die Stadt ein beliebtes Ziel sowohl f\u00fcr Touristen als auch f\u00fcr Senioren im Ruhestand, insbesondere f\u00fcr Briten und ehemalige Auswanderer. In letzter Zeit hat sich die Stadt auch zu einem bevorzugten Ziel f\u00fcr Golfer entwickelt, da sie \u00fcber mehrere erstklassige Golfpl\u00e4tze verf\u00fcgt. Knysna liegt in der N\u00e4he der St\u00e4dte Plettenberg Bay und George, wo es auch Flugh\u00e4fen gibt. In Knysna befindet sich auch die Brauerei Mitchell&#8217;s Brewery, obwohl das Unternehmen in der Stadt kein Bier mehr braut. Die W\u00e4lder, Fl\u00fcsse, Flussm\u00fcndungen und der Ozean, die die Stadt umgeben, sind mit Wanderwegen durchzogen und bieten zahlreiche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Outdoor-Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Wir richteten uns zuerst einmal in unserem Anwesen ein. Und Anwesen ist die richtige Umschreibung f\u00fcr das Parkes Manor, wo wir zwei N\u00e4chte verbringen w\u00fcrden, denn es handelte sich um ein altes britisches Herrenhaus, was heute als G\u00e4stehaus direkt am Ortseingang von Knysna liegt und einen wunderbaren Blick auf die Lagune bietet. Zumindest aus unserem Zimmer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27091\" rel=\"attachment wp-att-27091\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-27091\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0568_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Die Einrichtung war gehoben britisch, was uns ja schon entgegen kommt, denn es erinnerte uns an das ein oder andere schottische B&amp;B. Empfangen wurden wir von Jan-Hendrik, einem der beiden Hosts des Parkes Manor und ein Gastgeber, wie er im Buche steht. Freundlich, informativ, lustig und mit einem sympathischen Helfer-Syndrom gesegnet &#8211; hier w\u00fcrden wir uns wohl f\u00fchlen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27092\" rel=\"attachment wp-att-27092\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27092\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0569_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Kleines Beispiel zu den vielen Details hier? \u00dcberall im Bad waren so kleine Blumen-Bouquets ausgelegt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27093\" rel=\"attachment wp-att-27093\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27093\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0570_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0570_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0570_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und der Blick vom eigenen Balkon war echt, echt sch\u00f6n. Fast zu sch\u00f6n, um das Zimmer jemals wieder zu verlassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27094\" rel=\"attachment wp-att-27094\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27094\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0571_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0571_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0571_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber der Hunger kam und wir hatten von Jan ein paar Ideen f\u00fcr das Abendessen bekommen. Die sich passenderweise mit unseren Ideen aus der Vorplanung deckten, das war also schonmal ein gutes Zeichen.<\/p>\n<p>Was wir dann gemacht haben, war ein &#8222;Erstes Mal&#8220; in diesem Urlaub: Wir sind zu Fu\u00df zum Essen gegangen! Das klingt jetzt nicht so beeindruckend, aber f\u00fcr uns war das was besonderes. Denn im Voraus hatten wir so viele Geschichten und Warnungen geh\u00f6rt, was das Spazieren beim Anbruch der Dunkelheit angeht (&#8222;Da wird man \u00fcberfallen!&#8220; etc.), dass wir bisher immer nur mit Uber oder selber zum Abendessen gefahren sind.<\/p>\n<p>Mit einem etwas mulmigen Gef\u00fchl im Bauch gingen wir dann vom Guest House runter zur N2 und dann dar\u00fcber. Vermutlich waren wir die einzigen seit Jahren, die die Ampelkreuzung daf\u00fcr verwendet haben. Dann ging es entlang einer kleinen Stra\u00dfe an einem recht industriellen Gebiet vorbei, wo wir schon etwas mehr auf die Umgebung geachtet haben. Am Ende hat sich aber niemand f\u00fcr uns interessiert und wir wurden Schritt f\u00fcr Schritt ruhiger und genossen immer mehr die Umgebung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27095\" rel=\"attachment wp-att-27095\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27095\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0572_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0572_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0572_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bis 1954 gab es in Knysna einen Hafen, der vor allem f\u00fcr die Abfuhr von Holz, der Industrie der damaligen Zeit und der Grund, warum Knysna am Ende so reich wurde, verwendet wurde. Eine schmalspurige Eisenbahnstrecke, die Knysna Forest Railway, verband diesen Hafen zwischen 1907 und 1949 mit den Holzabbaugebieten und S\u00e4gewerken.<\/p>\n<p>Im Jahre 1928 wurde Knysna an das Netz der fr\u00fcheren South African Railways angebunden, wodurch der Hafen an Bedeutung verlor. Zwischen der Nachbarstadt George und Knysna verkehrte bis August 2006 eine historische Dampfeisenbahn, der Outeniqua Choo-Tjoe. Dieser Zug war zuletzt einer der wenigen planm\u00e4\u00dfig verkehrenden Dampfz\u00fcge im Land und war wegen der spektakul\u00e4ren Strecke entlang der K\u00fcste bei Eisenbahnfreunden und Touristen beliebt.<\/p>\n<p>Wie die meisten Bahnstrecken im Land fehlte aber jahrelang der politische Wille und schlicht das Geld, um die Strecken  beziehungsweise die Z\u00fcge fahrt\u00fcchtig zu erhalten. Daher verkam auch diese Strecke und wird bis heute nicht mehr befahren. Was schade ist, denn viele Leute erz\u00e4hlten uns von der Sch\u00f6nheit auch dieser Strecke und bei den Mengen an Touristen w\u00fcrde es wohl auch finanziell Sinn machen hier zumindest einen Touristenzug wieder zu betreiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27096\" rel=\"attachment wp-att-27096\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27096\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0573_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0573_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0573_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im ehemaligen Bahnhof von Knysna standen auch noch drei Waggons der alten Bahn herum und verrotten vor sich hin.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27097\" rel=\"attachment wp-att-27097\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27097\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0574_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0574_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0574_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27098\" rel=\"attachment wp-att-27098\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27098\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0575_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0575_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0575_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Traurig zu sehen, denn Kapital ist hier vorhanden wie ein Blick in den Yachthafen daneben zeigte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27099\" rel=\"attachment wp-att-27099\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27099\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0576_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0576_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0576_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was hier auch steht ist ein Denkmal zur Erinnerung an die Br\u00e4nde in 2017.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27100\" rel=\"attachment wp-att-27100\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27100\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0577_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Die Region erlebte in 2017 eine l\u00e4ngere Periode extrem warmen Wetters, die Niederschl\u00e4ge der vorherigen Monate waren weit unter dem Durchschnitt, die Luftfeuchtigkeit war besonders niedrig, die Bodenfeuchtigkeit war ersch\u00f6pft und die Vegetation zeigte Anzeichen einer schweren D\u00fcrre. In der Woche vor dem Ereignis sah es jedoch so aus, als w\u00fcrde sich ein Tiefdruckgebiet entwickeln, das nach allgemeiner Einsch\u00e4tzung schwere Regenf\u00e4lle und \u00dcberschwemmungen mit sich bringen w\u00fcrde &#8211; so sehr, dass die Schulen im Westkap im Voraus angewiesen wurden, f\u00fcr den Tag zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden des 7. Juni begannen jedoch st\u00fcrmische Nordwestwinde mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km\/h \u00fcber das Gebiet zu ziehen, wobei im Laufe des Tages Windb\u00f6en von bis zu 120 km\/h gemessen wurden. (120 km\/h gelten als Hurrikanst\u00e4rke, die im S\u00fcdkap noch nie zuvor gemessen wurde). Die Lufttemperatur stieg auf 28 Grad, die Luftfeuchtigkeit sank auf 8%, und obwohl es in anderen Teilen des Westkaps tats\u00e4chlich zu \u00dcberschwemmungen kam, wurde das Gebiet Knysna\/Plettenberg Bay stattdessen von einem Feuersturm ungeheuren Ausma\u00dfes heimgesucht.<\/p>\n<p>Die Br\u00e4nde brachen an zwei Orten aus und es wurde im Nachgang vermutet, dass Blitzeinschl\u00e4ge daf\u00fcr verantwortlich waren. Beide Br\u00e4nde wurden durch die Monokulturen der Plantagen und die in weiten Teilen der Region weit verbreitete gebietsfremde, invasive Vegetation (Schwarzes Flechtwerk, Rooikrans, Port-Jackson-Flechtwerk, Schwarzholz, Eukalyptus, Kiefer usw.) ausgel\u00f6st. Die enorme St\u00e4rke des Windes hat das Brennmaterial aufgewirbelt und rasend schnell verbreitet.<\/p>\n<p>Die Stadtbev\u00f6lkerung war auf die Katastrophe v\u00f6llig unvorbereitet und beeilte sich, vor den Flammen zu evakuieren. Die Hitze soll so stark gewesen sein, dass sie die Motorbl\u00f6cke der in Brand geratenen Kraftfahrzeuge zum Schmelzen brachte. Kein menschliches Eingreifen schien die Flammen aufhalten zu k\u00f6nnen. Starke Winde und dichter Rauch machten am ersten Tag die Brandbek\u00e4mpfung per Hubschrauber unm\u00f6glich, und alle konzentrierten sich darauf, Freunde, Verwandte und Fremde zu evakuieren, um Leben zu retten.<\/p>\n<p>Es gibt viele Geschichten, die zeigen, wie mutig man trotz der widrigen Umst\u00e4nde war: Das NSRI (National Sea Rescue Institute) schickte beispielsweise seine Boote und Mannschaften nach Belvidere, um eingeschlossene Bewohner und ihre Haustiere \u00fcber die Lagune in Sicherheit zu bringen, und seine mobilen Einheiten halfen, wo immer sie konnten. Und in Buffalo Bay versammelte sich ein Konvoi von 4&#215;4-Fahrzeugen, die von Freiwilligen gesteuert wurden, um die Bewohner von Brenton-on-Sea zu evakuieren, das zwar vom Strand aus, aber nicht \u00fcber die Stra\u00dfe erreichbar war.<\/p>\n<p>Offiziellen Sch\u00e4tzungen zufolge gab es sieben Tote und 10.000 Vertriebene (von denen die meisten in ihre H\u00e4user zur\u00fcckkehren konnten, als der Sturm vor\u00fcber war). 500 offizielle Wohnh\u00e4user wurden zerst\u00f6rt und weitere 403 besch\u00e4digt wurden, w\u00e4hrend 180 informelle Bauten und 42 RDP-H\u00e4user ebenfalls verloren gingen. Der Schaden an der Infrastruktur wurde auf zwischen 4 bis 5 Milliarden Rand, also um die 200.000 Euro gesch\u00e4tzt. Was man aber in Relation zum hiesigen Niveau setzen muss.<\/p>\n<p>Wenn man mit Locals spricht, bekommt man noch beeindruckendere Geschichten zu h\u00f6ren. Selbst bei unserem Guest House haben wir erfahren, dass die Flammen bis auf das Grundst\u00fcck kamen und sogar da ein paar B\u00e4ume abbrannten.<\/p>\n<p>Die Waterfront, um wieder zum Thema &#8222;Essen gehen&#8220; zu kommen war unbetroffen und auch am heutigen Abend gut besucht. Gut das Jan-Hendrik vorher angerufen hatte, um uns zumindest die Wartezeit auf einen Tisch etwas zu verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27101\" rel=\"attachment wp-att-27101\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27101\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0578_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0578_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0578_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unsere Wahl ist auf das Drydock gefallen, das lt. vielen beste Restaurant der Stadt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27102\" rel=\"attachment wp-att-27102\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27102\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0579_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0579_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0579_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vom Ambiente, wir haben kein Foto gemacht, da es sehr, sehr voll war, eher ein Speisesaal. Es war super voll, super laut und es waren auch fast nur Wei\u00dfe da. Vorwiegend mit britischem Aussehen (rote K\u00f6pfe, Segler-Adel, etwas zu laut und schon recht betrunken), aber das kann ja auch t\u00e4uschen. Viele Gruppen, wobei eine besonders laut und nervig war. Die sa\u00df aber nat\u00fcrlich auch direkt neben uns &#8211; naja, die Weinkarte sollte da helfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27103\" rel=\"attachment wp-att-27103\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27103\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0580_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Zumindest dem Blick von Jens nach war dem auch so.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27104\" rel=\"attachment wp-att-27104\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27104\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0581_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Weine sind hier echt ein Ding, selbst die kleinste Kaschemme hat eine Weinkarte mit teilweise echt spannenden Flaschen. Und wenn man die Bedienung nach einer Empfehlung fragt, bekommt man in der Regel als Antwort &#8222;Also mir schmeckt der xyz am Besten, der andere geht aber auch. Ich bringe mal beide zum Probieren &#8230;&#8220;.<\/p>\n<p>Bei der Essensbestellung konnten wir uns fast gar nicht entscheiden, leider gab es auch um uns herum nichts auf den Tischen, wo wir eine Unterst\u00fctzung bei der Entscheidung erhalten konnten. Also aus dem Bauch heraus bestellt und da unsere B\u00e4uche recht leer waren &#8230; naja. War ein wenig viel.<\/p>\n<p>Wild-Carpaccio mit Pilzen. Etwas kalt aber lecker.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27105\" rel=\"attachment wp-att-27105\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27105\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0582_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0582_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0582_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber dann &#8211; wenn man schon ein einem Ort mit einem Austernfest ist &#8211; die ber\u00fchmten Knysna Oysters.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27106\" rel=\"attachment wp-att-27106\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27106\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0583_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0583_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0583_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Geschmacklich gut, aber irgendwie recht klein und flach von der Muschelform her. Qualitativ alles gut, keine war schlecht oder so. Aber die Austern in Kapstadt waren besser.<\/p>\n<p>Meike fand ihre seit Nova Scotia geliebte &#8222;Rockefeller Austern&#8220;, die hier in einer guten Packung Butter schwammen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27107\" rel=\"attachment wp-att-27107\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27107\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0584_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0584_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0584_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Tisch nebenan bestellte sich der Herr der Familie die zweite Flasche Wein, die Damen ein Cocktail nach dem anderen und die Teenager-Tochter setzte sich auf den Scho\u00df ihrer Mutter, weil der Teenager-Bruder gemein zu ihr war. Wenn sie dabei nicht alle so laut gewesen w\u00e4ren, w\u00e4re das ja noch unter Trash-TV abzuspeichern und im weitesten Sinne unterhaltsam gewesen. So mussten wir aber teilweise sehr laut reden, um uns \u00fcber die Tischecke zu verstehen.<\/p>\n<p>Als Hauptgang gab es dann, weil wir uns eben nicht so richtig entscheiden konnten, die Seafood Platte f\u00fcr ein bis zwei Personen. Eine Person? Gut, Jens ist ja auch ein guter Esser im Zweifelsfall, aber diese Platte alleine essen? Niemals!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27108\" rel=\"attachment wp-att-27108\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27108\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0585_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0585_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0585_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Muscheln sind hier irgendwie immer in einer dicken Sauce gekocht, das ist gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Die Garnelen waren der Hammer mit einer recht scharfen W\u00fcrzung. Und der wei\u00dfe Fisch mit dem Reis und den Pommes war einfach nur lecker, genauso wie der Tintenfisch.<\/p>\n<p>Ein echt leckeres Essen, wenn uns auch die St\u00e4rkebeilagen etwas zu viel waren. Im Falle von Meike aber nicht genug, um dem Dessert-Men\u00fc nicht noch eine &#8222;White Chocolate Cr\u00e8me Br\u00fbl\u00e9e&#8220; zu entlocken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27109\" rel=\"attachment wp-att-27109\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27109\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0586_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0586_2025Suedafrika.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0586_2025Suedafrika-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Bedienung lachte sich kaputt, als wir einen zweiten L\u00f6ffel wollten und meinte nur &#8222;I hope you know what you are doing&#8220; zu Jens. Der Service war \u00fcberhaupt sehr herzlich und gefiel uns sehr gut. Im Falle von Jens so gut, dass er sich tats\u00e4chlich noch einen Brandy (KVV XXO 20yo) g\u00f6nnte. Brandy war jahrelang das Getr\u00e4nk S\u00fcdafrikas. Also das der wei\u00dfen Siedler.<\/p>\n<p>So ges\u00e4ttigt und leicht anget\u00fcddelt haben wir uns lieber zur\u00fcck ein Uber geordert, was auch kurz danach kam. Die Waterfront war hier schon recht leer und nur noch ein paar Segler spazierten hier entlang. Die Waterfront ist aber auch von einem eigenen Sicherheitsdienst bewacht, insofern gilt das Areal auch als sicher.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=27110\" rel=\"attachment wp-att-27110\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-27110\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/0587_2025Suedafrika.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Ein unterhaltsamer Abend und eine Restaurantempfehlung mit dem Drydock in Knysna.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun waren wir also in Knysna, einer kleinen, etwa 75.000 Einwohner gro\u00dfen Stadt am Indischen Ozean. Der Name stammt vermutlich von den Khoekhoe und bedeutet&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=27090\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Fischiges Abendessen in Knysna (Drydock)<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":27102,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":15,"footnotes":""},"categories":[447],"tags":[448,80,462,449],"class_list":["post-27090","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-suedafrika2025","tag-448","tag-food","tag-knysna","tag-suedafrika","entry"],"views":127,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27090"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27090\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27164,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27090\/revisions\/27164"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/27102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}