{"id":30087,"date":"2026-05-09T22:02:10","date_gmt":"2026-05-09T20:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=30087"},"modified":"2026-05-20T22:39:13","modified_gmt":"2026-05-20T20:39:13","slug":"restaurant-akoko-london","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=30087","title":{"rendered":"Restaurant Akoko, London"},"content":{"rendered":"<p>Unter Westafrika versteht man im Allgemeinen den westlichen Teil des afrikanischen Kontinents, nordw\u00e4rts bis etwa zur Zentralsahara, im S\u00fcden und Westen durch den Atlantischen Ozean begrenzt. Geographisch gesehen geh\u00f6ren zum Westteil Afrikas auch die n\u00f6rdlich der Sahara (und damit in Nordafrika) gelegenen L\u00e4nder des Maghreb.<\/p>\n<p>L\u00e4nder, die hier zu verorten sind, sind die Elfenbeink\u00fcste, Ghana, Mali, Nigeria, Mauretanien oder der Senegal. Vor der Ankunft der Europ\u00e4er bestanden in Westafrika bedeutende Reiche wie Ghana, Mali und Songhai. Ab dem 15. Jahrhundert gr\u00fcndeten Briten, Brandenburger, D\u00e4nen, Franzosen, Niederl\u00e4nder, Portugiesen und Schweden Forts und Faktoreien entlang der K\u00fcste, vor allem um den lukrativen Sklavenhandel mit Nordamerika betreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Westafrika hatte lange Zeit den Ruf als &#8222;Grab des wei\u00dfen Mannes&#8220;. Im 18. Jahrhundert starben 25 bis 75 % der neu ankommenden Europ\u00e4er innerhalb des ersten Jahres nach Ankunft an Tropenkrankheiten wie Malaria, Gelbfieber oder der Schlafkrankheit. Sp\u00e4ter waren es sch\u00e4tzungsweise immer noch gut 10 %. Die Ausbreitung dieser Krankheiten wurde durch die hohe Verbreitung von Malariam\u00fccken und Tsetsefliegen sehr beg\u00fcnstigt. Hinzu kamen die schlechten hygienischen Bedingungen w\u00e4hrend der Regenzeit, welche zus\u00e4tzlich zur Am\u00f6benruhr f\u00fchren konnten.<\/p>\n<p>Im sp\u00e4ten 19. und fr\u00fchen 20. Jahrhundert wurde die koloniale Aufteilung zementiert. In Westafrika lagen um 1900 die ausgedehnten Kolonialgebiete von Britisch-, Deutsch- und Franz\u00f6sisch-Westafrika.<\/p>\n<p>Um 1960 kam es zu einer Unabh\u00e4ngigkeitswelle, im Zuge derer zahlreiche westafrikanische Staaten souver\u00e4n wurden.<\/p>\n<p>Die westafrikanische K\u00fcche ist die K\u00fcche der Region Westafrika. Die Region umfasst 16 Staaten mit zusammen \u00fcber 420 Millionen Einwohnern, entsprechend vielf\u00e4ltig ist die K\u00fcche dieser Region. Ihre Haupteinfl\u00fcsse sind, wie in vielen ehemals kolonisierten Gebieten der Erde, die der indigenen V\u00f6lker der Region sowie der kolonisierenden europ\u00e4ischen M\u00e4chte. Eine zus\u00e4tzliche Besonderheit in Westafrika ist dabei historisch bedingt der Einfluss der nordafrikanischen bzw. arabischen K\u00fcche.<\/p>\n<p>Allgemein ist die westafrikanische K\u00fcche eher einfach gehalten, sowohl was die Anzahl der Zutaten eines Gerichts als auch was den Einsatz von Gew\u00fcrzen betrifft. Zu den am h\u00e4ufigsten erg\u00e4nzten Zutaten geh\u00f6ren Chilis, Tomaten und Zwiebeln. Als Getreide wird Hirse verwendet und st\u00e4rkehaltige Knollen und Fr\u00fcchte wie Kochbananen, Maniok, S\u00fc\u00dfkartoffeln, Taro oder Yams sind ebenfalls wichtige Grundzutaten der westafrikanischen K\u00fcche. Auch Reis wird in Flussniederungen angebaut. Eine Zutat, die in den K\u00fcchen anderer Kontinente weit seltener eingesetzt wird als in der westafrikanischen, ist die Erdnuss.<\/p>\n<p>H\u00fchnerfleisch ist das mit Abstand meistverbreitete Fleisch, gefolgt von Rind-, Ziegen- und Hammelfleisch. Schweinefleisch spielt im zu guten Teilen muslimisch gepr\u00e4gten Westafrika keine nennenswerte Rolle. Tiere werden selten f\u00fcr den Verzehr gem\u00e4stet, sondern werden nach einem Leben als Nutztier geschlachtet, weshalb Fleisch im Rohzustand oft z\u00e4her ist als in der westlichen Welt. In K\u00fcstenregionen sind Fisch und Meeresfr\u00fcchte nicht nur g\u00e4ngig, sondern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.<\/p>\n<p>Vielf\u00e4ltig in der K\u00fcche eingesetzte Gem\u00fcse und H\u00fclsenfr\u00fcchte sind unter anderem Auberginen, K\u00fcrbis, Okra und Schwarzaugenbohnen. Eine Vielzahl von Pflanzen bzw. deren Bl\u00e4tter werden als Blattgem\u00fcse eingesetzt, so zum Beispiel Affenbrotb\u00e4ume oder andere, meist bitterem, Blattgem\u00fcse. Der Anbau von Zitrusfr\u00fcchten ist g\u00e4ngig, oft aber f\u00fcr den Export. Weitere angebaute Fr\u00fcchte sind Avocados, Bananen, Kokosn\u00fcsse, Mangos, Melonen und Papayas. Die Elfenbeink\u00fcste ist der gr\u00f6\u00dfte Produzent von Ananas in Afrika, allerdings wird fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Export produziert.<\/p>\n<p>Das am h\u00e4ufigsten zum Kochen, Braten und Frittieren eingesetzte \u00d6l ist Palm\u00f6l, wobei im n\u00f6rdlichen Westafrika mit Ann\u00e4herung an die Sahelzone zunehmend Sheabutter \u00fcberwiegt und f\u00fcr Eint\u00f6pfe oft Erdnussbutter verwendet wird. Gew\u00fcrze werden (mit Ausnahme von Salz und Chilis, insbesondere der Sorte Scotch Bonnet) weniger reichhaltig verwendet als in vielen anderen Regionen der Welt, g\u00e4ngig sind Ingwer, Koriander und Thymian.<\/p>\n<p>Das Essen ist allgemein teils deutlich sch\u00e4rfer als in der westlichen Welt.<\/p>\n<p>Historisch waren bis zur Etablierung von europ\u00e4ischen Handelswegen mit Indien Paradiesk\u00f6rner von Bedeutung und werden in Westafrika noch heute als Ersatz f\u00fcr echten Pfeffer verwendet. In Westafrika werden in erheblichem Umfang Kakao, Kaffee und Tee angebaut, die aber prim\u00e4r in den Export gelangen. Soumbala, Kugeln auf Basis fermentierter N\u00e9r\u00e9-Samen, werden als Basis f\u00fcr Suppen und Eint\u00f6pfe verwendet, \u00e4hnlich dem industriell hergestellten Br\u00fchw\u00fcrfel.<\/p>\n<p>Soweit die Theorie &#8211; jetzt wollten wir das mal in der Praxis schmecken und waren in diesem Restaurant hier:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30088\" rel=\"attachment wp-att-30088\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-30088\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/157_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/157_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/157_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Initial wurde das Akoko, wo wir heute Essen wollten, von einem Kandidaten bei MasterChef: The Professionals er\u00f6ffnet (William Chilila). 2021 hat dann Ayo Adeyemi \u00fcbernommen und 2024 den Michelin Stern erkocht. Im September 2024 hat dann Mutaro Bald\u00e9 \u00fcbernommen und den Stern verteidigt.<\/p>\n<p>Die K\u00fcche versucht authentische Gerichte aus Nigeria, Ghana, Senegal und Gambia modern zu interpretieren und dabei doch die Zutaten aus der Heimat der meisten K\u00f6che zu verwenden.<\/p>\n<p>Das klang vorab so interessant, dass wir auch hier einen Tisch reservieren mussten.<\/p>\n<p>An selbigen wurden wir dann schnell gebracht und es war, \u00dcberraschung f\u00fcr uns, wieder ein Tisch mit Blick auf die K\u00fcche! Super &#8211; wieder mehr zu sehen und gerade bei uns unbekannten kulinarischen Regionen ist das ja noch einmal spannender.<\/p>\n<p>Nachdem wir platziert wurden, gab es erst einmal ein traditionelles Waschen der H\u00e4nde. Dazu wurden die H\u00e4nde gew\u00e4ssert und mit einem gr\u00fcnen Pulver bestreut, was einen angenehmen Geruch aus Minze und anderen Kr\u00e4utern verstr\u00f6mte. Dann abtrocknen und ab ging es mit dem Men\u00fc. Wie teilten uns diese Mal \u00fcbrigens auf, Jens orderte das Wein-Pairing, Meike das \u00fcberaus interessante Soft-Pairing.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30089\" rel=\"attachment wp-att-30089\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30089\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/158_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Was das H\u00e4nde-Wasch-Ritual angeht zitieren wir mal einen Food-Blog aus UK, der das nach dem Besuch schrieb: &#8222;We\u2019d be telling a big fat fib if we pretended that Akoko\u2019s spa-lite, tableside take on a traditional hand-washing ceremony wasn\u2019t the best thing to happen to our cortisol levels since Enya released \u2018Orinoco Flow\u2019. &#8220;<\/p>\n<p>Stimmt!<\/p>\n<p>Erster Gang, gleich ein Hammer: Ojojo. Eine frittierte Praline aus Yams-Wurzeln, Chili und Zwiebel mit einem kleinen &#8222;Patty&#8220; aus Gem\u00fcse dar\u00fcber. Darauf eine Baobab Yaji, ein Chip mit einem \u00fcberraschend scharfen Gew\u00fcrz aus Nigeria. Alles in allem einer der f\u00fcr uns \u00fcberraschendsten Einstiege in ein Gourmet-Men\u00fc seit langer, langer Zeit. Ojojo kommt aus Nigeria und irgendwie transportiere uns dieser Gang gleich mal weg. Da wir noch nie in der Region waren, k\u00f6nnen wir nicht sagen, ob das authentisch war oder \u00fcberhaupt passte. Aber uns beamte es gleich mal aus London weg, soviel war sicher.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30090\" rel=\"attachment wp-att-30090\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30090\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/159_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/159_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/159_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch hier: Leise T\u00f6ne, kleine Scherze, genaue Ansagen wer was wann zu tun hat. Und auch am Pass wurde genau gearbeitet und ein paar Mal der Teller abgelehnt und nachgearbeitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30091\" rel=\"attachment wp-att-30091\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30091\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/160_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/160_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/160_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Direkt vor uns wurden die ersten 2 G\u00e4nge und der Zusatzgang (den sich Jens g\u00f6nnen wird) zubereitet. Es brauchte viel Selbstbeherrschung hier nicht \u00fcber den Tresen zu greifen und die bereitliegenden Komponenten zu klauen. Gelang aber auch dadurch ganz gut, weil die Abfolge der G\u00e4nge in einer guten Geschwindigkeit erfolgte und wir so selten lange unbeachtet beziehungsweise unbeobachtet waren &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30092\" rel=\"attachment wp-att-30092\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30092\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/161_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/161_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/161_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ach ja, die Getr\u00e4nke dazu: Meike hatte ja die alkoholfreie Variante. Und die war hervorragend, denn es wurden ganz oft Kr\u00e4uter aus der jeweiligen Region des Gerichtes selber verwendet. Beim Gru\u00df war das zum Beispiel Sorghum, ein S\u00fc\u00dfgras der Hirse nahe. Dazu Grapefruit und Ananas. Nicht zu s\u00fc\u00df, passend zu der Sch\u00e4rfe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30093\" rel=\"attachment wp-att-30093\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30093\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/162_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" data-temp-aztec-id=\"0747ea77-588d-48a0-b10a-ae7fe2bb3671\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/162_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/162_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein wenig dachten wir da noch, dass das mit der Sch\u00e4rfe ja wohl nur im ersten Gru\u00df so sein w\u00fcrde. Hah, was f\u00fcr ein Bl\u00f6dsinn, denn die K\u00fcche wurde sprichw\u00f6rtlich gerade erst warm!<\/p>\n<p>N\u00e4chster Gang: Eine Sauci Yohoss mit Muscheln, Zwiebelschaum und Citrus Susi Kaani.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30094\" rel=\"attachment wp-att-30094\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30094\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/163_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/163_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/163_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Letzteres ist eine Chilisauce aus dem Senegal und wird dort wie Ketchup in der westlichen Welt eingesetzt. Und obwohl die Zutaten an sich sehr einfach klingen, das Gericht hatte eine unglaubliche Tiefe und trotz der starken Aromen auch was feines, ausbalanciertes. &#8222;Comfort food&#8220; sagt man wohl auch dazu.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns angeregt \u00fcber den Gang unterhielten wurde vor unseren Augen weiter gearbeitet. Wir haben \u00fcbrigens nat\u00fcrlich gefragt, ob wir Fotos machen d\u00fcrfen, was mit einem &#8222;Nat\u00fcrlich, aber nur meine Schokoladenseite&#8220; beantwortet wurde!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30095\" rel=\"attachment wp-att-30095\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30095\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/164_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>N\u00e4chster Gang war Abunuabunu, eine Suppe aus der Region Brong Ahafo in Ghana die aus Taro-Bl\u00e4ttern zusammen mit Tomaten, Schnecken, ger\u00e4uchertem Fisch, Zwiebeln, gr\u00fcnem Pfeffer, Truthahnbeeren und Salz zubereitet wird.<\/p>\n<p>Sie ist in Ghana weit verbreitet und wird dort h\u00e4ufig mit Fufu oder Banku gegessen. Hier in der Fine Dining Variante mit perfekt zubereiteten Spaghetti aus Tintenfisch und frittiertem Spinat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30096\" rel=\"attachment wp-att-30096\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30096\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/165_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/165_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/165_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Gang! Wir mussten uns echt zur\u00fcckhalten hier nicht einfach den L\u00f6ffel voll zu machen und alles mit einem Happs zu verschlingen. Wobei &#8230; warum nicht? Am Ende kamen auch zum ersten (und nicht letzten Mal) die Finger zum Einsatz &#8211; von der Suppe wollten wir nichts zur\u00fccklassen.<\/p>\n<p>Es folge eine Art &#8222;Signature Dish&#8220;: Moi Moi! Eine Pastete aus braunen Bohnen, Zwiebeln und Gem\u00fcse. Und Chilies. Oh, so viele Chilies!<\/p>\n<p>Moi Moi wird in Nigeria zum Fr\u00fchst\u00fcck gegessen aber auch zwischendurch als Snack, in Nigeria sieht man oft Stra\u00dfenh\u00e4ndler mit Moi Moi umherlaufen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30097\" rel=\"attachment wp-att-30097\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30097\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/166_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/166_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/166_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dazu eine rote Meerbarbe, selbstverst\u00e4ndlich perfekt zubereitet mit gl\u00e4nzendem Fleisch und krosser, nicht verbrannter Haut. Das ganze lag in einer sehr festen Sause aus roten Bohnen und Chilies.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30098\" rel=\"attachment wp-att-30098\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30098\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/167_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/167_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/167_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>War! Das! Gut! Nat\u00fcrlich waren wir eh schon in einem recht euphorischen Zustand und sicherlich leicht zu begeistern, aber selbst wenn dieser Gang der erste des Abends gewesen w\u00e4re, es w\u00e4re trotzdem ein Highlight gewesen.<\/p>\n<p>Danach kam der Zusatzgang f\u00fcr Jens: Sinasir, was \u00fcbrigens die kleinen K\u00fcchlein waren, die vor uns auf der Crepe-Pfanne zubereitet wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30099\" rel=\"attachment wp-att-30099\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30099\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/168_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/168_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/168_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sinasir ist ein kleines K\u00fcchlein aus Nigeria, was typischerweise aus Reis, Zucker, Salz, Milch, Ei, Zwiebeln und \u00d6l hergestellt wird. Und was passt besser dazu als Kaviar, Schmand und ein kr\u00e4ftiges Schnittlauch-\u00d6l (was wir sogar in unserem Zustand noch herausgeschmeckt haben!).<\/p>\n<p>Blinis k\u00f6nnen einpacken!<\/p>\n<p>Ein weiteres Signature-Dish ist Egusi und das kam als n\u00e4chstes. Auf der Karte etwas vereinfacht mit M\u00f6nchsfisch und Okra beschrieben ist das ein sehr kreatives Gericht.<\/p>\n<p>Egusi bezeichnet die Samen einiger in Westafrika vorkommenden K\u00fcrbisse oder Melonen. Diese werden gemahlen und dienen dazu Suppen etwas dickfl\u00fcssiger zu machen. Je nach Region werden die Suppen auch mit weiteren Zutaten gekocht, welche hier genau zum Zuge kamen wissen wir leider nicht. Was wir weiterhin wissen ist, dass M\u00f6nchsfisch einer unserer liebsten Fische im Fine Dining bleibt. Erst Recht, wenn es so perfekt zubereitet wurde wie hier. Als Abschluss die leicht schleimige Okra, erg\u00e4nzend zu den Suppe ein etwas erdigerer Ton.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30100\" rel=\"attachment wp-att-30100\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30100\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/169_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/169_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/169_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Perfektion!<\/p>\n<p>Zeit f\u00fcr den Hauptgang, um den es sogar Wettbewerbe und einen scherzhafter Krieg gef\u00fchrt wurde: Jollof!<\/p>\n<p>Ein Reisgericht urspr\u00fcnglich aus dem westafrikanischen Senegal, das typischerweise aus Langkornreis, Tomaten, Chilischoten, Zwiebeln, Gew\u00fcrzen und manchmal auch anderem Gem\u00fcse und\/oder Fleisch in einem einzigen Topf zubereitet wird. Zutaten und Zubereitungsmethoden variieren je nach Region und sind wie gesagt Anlass f\u00fcr einen Wettstreit zwischen den L\u00e4ndern Westafrikas, insbesondere zwischen Nigeria und Ghana. In den 2010er Jahren entwickelte sich daraus eine freundschaftliche Rivalit\u00e4t, die als &#8222;Jollof-Kriege&#8220; bekannt wurde.<\/p>\n<p>Im franz\u00f6sischsprachigen Westafrika ist eine Variante des Gerichts als &#8222;riz au gras&#8220; bekannt. Die senegalesische Version, &#8222;Thieboudienne&#8220;, wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.<\/p>\n<p>Dazu gab es hier eine Mbongo Sauce, Teil eines Nationalgerichtes aus Kameruns aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Kr\u00e4utern und einer Gew\u00fcrzmischung (eben Mbongo) mit starken R\u00f6staromen. Als Fleisch ein perfekt gebratenes St\u00fcck Rind und Ochsenzunge. Und eine Creme aus S\u00fc\u00dfkartoffeln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30101\" rel=\"attachment wp-att-30101\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30101\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/170_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/170_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/170_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30102\" rel=\"attachment wp-att-30102\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30102\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/171_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/171_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/171_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30103\" rel=\"attachment wp-att-30103\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30103\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/172_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/172_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/172_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Joa &#8211; das war wieder einmal eine Antwort auf die &#8222;Letztes Essen bei Todesstrafe&#8220;-Frage. Da war nichts zu viel, nichts \u00fcberfl\u00fcssig und alles einfach perfekt.<\/p>\n<p>Danke an die Chefs in der K\u00fcche f\u00fcr dieses Erlebnis!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30104\" rel=\"attachment wp-att-30104\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30104\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/173_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\"><\/a><\/p>\n<p>Ach ja, Jens bekam hier einen Vite Colte &#8222;Essenze&#8220; Barolo eingeschenkt. Von Vite Colte haben wir eigentlich immer eine Flasche zu Hause, denn das ist einer der Lieblingsweise unserer Wein-Dealers Treh\u00f6rn in K\u00f6ln-Dellbr\u00fcck.<\/p>\n<p>Zeit f\u00fcr den Nachtisch: Lamuji mit Tamarinde und Aidanfrucht. Ersteres ist ein Getr\u00e4nk in Ghana, hier in Sorbet-Form. Letzteres ist ein Mimosengew\u00e4chs aus dem Sudan, Kenia und Tansania.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30105\" rel=\"attachment wp-att-30105\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30105\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/174_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" data-temp-aztec-id=\"6e149b9f-f74a-46b0-940b-fc14e667743d\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/174_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/174_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erfrischend, kr\u00e4ftig, leicht spicy &#8211; wieder so un\u00fcblich zu allem, was wir bislang als Pre-Desserts hatten. Wie das gesamte Men\u00fc, das ganze Erlebnis un\u00fcblich war und uns auch deswegen so nachhaltig begeistert hat.<\/p>\n<p>Davon mal abgesehen war hier alles technisch \u00e4u\u00dferst hochwertig zubereitet, die Aromen wohl dosiert (wenn auch auf Stufe 11 von 10) und dennoch voller Geschichte und Historie. Dazu noch der sehr aufmerksame Service, der mit einem gewissen Humor daf\u00fcr sorgte, dass keine Pausen entstanden. Irgendwie hatten wir das Gef\u00fchl, dass die alle aus den verschiedenen L\u00e4ndern Westafrikas kamen und der oben erw\u00e4hnte &#8222;Jollof-Krieg&#8220; hier eine freundschaftliche Fortsetzung erfuhr.<\/p>\n<p>Zeit f\u00fcr den Nachtisch: Eine Hausa Koko, eine Creme aus Kichererbsen aus Ghana, umwickelt mit Pflaume. Dazu eine Creme aus Bohnen und etwas angegossener Pflaumensud.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30106\" rel=\"attachment wp-att-30106\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30106\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/175_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/175_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/175_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und dann noch eine Runde Schokolade: Einmal als Stange mit N\u00fcssen und einmal als zartschmelzender Block.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30107\" rel=\"attachment wp-att-30107\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30107\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/176_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/176_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/176_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?attachment_id=30108\" rel=\"attachment wp-att-30108\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-30108\" src=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/177_2026LondonKreta.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/177_2026LondonKreta.jpg 1024w, https:\/\/www.travellingdevil.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/177_2026LondonKreta-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ach ja, die kleinen Dreiecke gab es auch noch. Aber hier waren wir leider schon so in einem Happy-Place, dass wir das leider vergessen haben, was das war.<\/p>\n<p>Was wir aber lange nicht vergessen werden ist ein brillanter Abend. Wer sich kulinarisch der Region mal n\u00e4hern m\u00f6chte und das auf dem Fine Dining Niveau, der soll bitte hier hin gehen. Service und K\u00fcche zeigen einem eine, zumindest f\u00fcr uns bislang, sehr unbekannte Region auf eine Art und Weise, die uns tats\u00e4chlich \u00fcberlegen l\u00e4sst, ob wir nicht da mal unsere Aufwartung machen wollen.<\/p>\n<p>Passenderweise wurden wir dann mit vielen Dankesbezeugungen und diversem H\u00e4ndesch\u00fctteln und Fist-bumps verabschiedet. Und 2 von 3 sagten, dass sie ja demn\u00e4chst in eine andere Lokalit\u00e4t umziehen werden und wir dann doch wiederkommen sollen. Denn da w\u00e4re es noch sch\u00f6ner. Wir k\u00f6nnen es uns gar nicht vorstellen, denn heute war schon nahe an der sprichw\u00f6rtlich nicht zu erreichenden Perfektion f\u00fcr ein Fine Dining Abend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Westafrika versteht man im Allgemeinen den westlichen Teil des afrikanischen Kontinents, nordw\u00e4rts bis etwa zur Zentralsahara, im S\u00fcden und Westen durch den Atlantischen Ozean&#8230;<\/p>\n<div class=\"more-link-wrapper\"><a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.travellingdevil.de\/?p=30087\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Restaurant Akoko, London<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":30102,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":6,"footnotes":""},"categories":[499],"tags":[492,169,80,79,168],"class_list":["post-30087","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-2026-london-und-kreta","tag-492","tag-england","tag-food","tag-gourmet","tag-london","entry"],"views":28,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30087"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30087\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30714,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30087\/revisions\/30714"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/30102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travellingdevil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}