Keine Schärereien beim Hinflug

Keine Sorge, der (zugegeben schlechte) Wortwitz erklärt sich noch …

Nun ist also Abreisetag – ein ungewöhnlicher Montag. Dies liegt einerseits an den günstigeren Flugpreisen und andererseits daran, dass Jens am Wochenende noch das Handball Champions League Final 4 in Köln genossen hat. Daher ging es erst am Montag Morgen los. Nach Düsseldorf. Über die A3. Am ersten Arbeitstag nach den Pfingstferien.

Es gibt bessere Ideen.

Nach so ziemlich genau 30 Sekunden standen wir nämlich im Stau auf der Bergisch-Gladbacher Strasse. Aber damit hatten wir eigentlich schon gerechnet – genau wie mit dem Stau bei Leverkusen, Hilden, Mettmann, …

Doch nur etwas später als geplant waren wir dann da.

Diesmal hatten wir bei der Parkplazbuchung Glück, denn wir haben einen günstigen Platz in P7 ergattert, einem Parkhaus mit direkter Anbindung an den Terminal. So kommten wir unser Auto trocken und sicher parken …

… und konnten bei sommerlichen Temperaturen gleich in den Terminal …

… und (da SAS seine Check-In Schalter auf dieser Seite des Terminals hat) direkt einchecken. Von „Motor abstellen“ bis „Bording Pass in der Hand“ unter 10 Minuten. Das fängt ja wirklich gut an.

Bei der Sicherheitskontrolle war das Glück dann schon ein wenig vorbei, denn die Priority Schlange wurde spontan geschlossen, was dazu geführt hat, dass sich die ganzen wichtigen Leute (und wir) mit einer „normalen“ Schlange um die Plastikwannen gekabbelt haben. Und wer als erstes eine Röntgenaufnahme von sich bekommt. Uns war das recht egal, nur das stehen nervte etwas – und die Leute, die sich vorbeidrängelten. DYKWIA-Syndrom nennt man das im Englischen: „Do You Know Who I Am?“. Antwort: „Ist mir Wurscht, das Ende der Schlange ist da hinten!“ … 😉

Egal, nach ein paar Warteminuten ging es dann in die Lounge und dann auch gleich zur bereitstehenden Boeing 737-800 nach Stockholm.

Das Flugzeug war wirklich fast komplett voll, was die Stewardessen dazu brachte fast flehentlich mit der Durchsage „Bitte nicht im Gang stehen bleiben, sondern für die da hinter Platz machen!“ einen pünktlichen Abflug zu ermögichen. Klappte aber nicht.

Wir finden es ja immer interessant, wie wenig Manieren und Erziehung manche Menschen haben. Und wie wenig die Leute an andere denken (Störe ich vielleicht die 100+ Leute hinter mir? Ach egal …).

Dann ging es aber auch schon los für den 1:40 Stunden dauernden Flug nach Stockholm. Beinfreiheit ging übrigens ganz gut.

Nach dem Start ging es quasi direkt über das Ruhrgebiet nach Nord-Osten in Richtung Hamburg, Malmö und dann nach Stockholm Arlanda.

Zwischendurch gab es dann was zu Essen – diesmal fliegen wir ja wieder Premium Economy. Das bedeutet: Innereuropäisch ist das quasi die Business Class (nur ohne den freien Platz zwischen uns) und es gibt gratis Essen.

Das letzte Mal gab es DIN A4 große Boxen. Diesmal einen Würfel.

Lustige Ideen haben diese Skandinavier …

Innen drin aber alles, was man zum Essen braucht. Und eben das Essen (Hühnchen mit Gemüse und Petersiliensauce. Und Pilze. Ich muss mal bei Buchungen angeben, dass ich Essen ohne Pilze will)

Das Essen war schon ok, aber etwas bunt gemischt (komische Kerne waren auch dabei – passte nicht so ganz).

Aber immerhin gab es Nachtisch.

Wir vermuten, dass dieser Urlaub nicht zum Diät-Urlaub werden wird, obwohl Meike das Essen ausgeschlagen hat. Allerdings daher, weil sie in der Lounge in Düsseldorf schon viel gegessen hat. Und sich Platz für die Lounge in Stockholm reservieren möchte.

Im Anflug über Stockholm wurde es dann allerdings richtig schön, denn wir flogen quasi östlich über die Schären (na? Witz aus der Überschrift verstanden?) an Stockholm bei schönstem Sommerwetter vorbei.

Schaut schon schön aus da. Irgendwann müssen wir mal da bleiben …

Der Flughafen wurde schon umkreist.

Und im Grunde genommen landeten wir pünktlich. Am Gate (langer Rollweg irgendwie – ist Arlanda echt ein so großer Airport?) warteten die beim Erlöschen der Anschnallzeichen aufgesprungenen „wichtigen Menschen“ so etwa 5-10 Minuten. Denn der Herr der Hebel beim „Finger“ (also dem Teil, wo man aus dem Flugzeug aussteigt) hatte Probleme, die erst eine herbeigeholte Dame lösen konnte.

Dann ging es für uns (Reihe 4) recht schnell und passenderweise waren wir auch direkt an der SAS Lounge, die wir ja schon bei unserem Flug nach Aberdeen dieses Jahr besucht haben.

Etappe 1 ist geschafft – die nächste startet so gegen 16 Uhr, wenn das Boarding für den Flug nach Chicago beginnt. Ankommen werden wir dann aktuell geplant um 18:17 Uhr Ortszeit. Also 0:17 Uhr deutscher Zeit. Und dann kommen noch Einreisekontrolle, Gepäck, Zoll und vermutlich eine ca. 50 Minuten dauernde Fahrt mit der Bahn zu unserem Hotel.

Wer den Flug verfolgen will, kann das über Flightaware tun:https://de.flightaware.com/live/flight/SAS945/history/20180528/1435Z/ESSA/KORD

Ansonsten lesen wir uns aus den USofA.

Ein Kommentar zu “Keine Schärereien beim Hinflug

  1. Anja

    Von Deiner Mail heute überrascht freue ich mich ganz doll auf die kommenden Wochen Bloggenuss!
    Ich wünsche Euch eine tolle Reise mit spannenden Erlebnissen und flüssigen wie festen Gaumenfreuden!

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