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Abendessen in Tokio bei Cartier

Oder Tiffany oder wie diese ganzen anderen Luxusmarken heissen …

Für unser erstes Abendessen haben wir uns ein Restaurant ausgesucht, was nach einiger Recherche sehr, sehr gut sein soll und was außerdem bestes Kobe-Beef anbietet. Das dann auch in Shabu-Shabu, d.h. als Fondue.

Das Restaurant selber liegt in Ginza, was der Luxus-Stadtteil ist mit einer unglaublichen Dichte an Modeläden, Schmuck und sonsige Edelläden. Das Restaurant war auch passenderweise neben Cartier.

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Rein mit uns und man merkte direkt, dass es hier nobler und auch teuer ist. Wir bekamen einen sehr schönen Tisch (eigentlich für Club-Gäste reserviert, was immer das auch heißen mag) und es gab noch 3 Separees. In zweien waren Firmengruppen bei irgendeiner Feierlichkeit (es wurden Geschenke ausgetauscht) und in einem saß eine Frauengruppe nach ihrem Shopping-Trip. Wenn man da reinschauen konnte (der private Kellner machte immer direkt die Tür zu) sah man zig Tüten und Taschen vom Einkauf … die waren sicherlich nicht arm.

Wir haben es uns gemütlich gemacht und nach einigen spralichen Schwierigkeiten (die arme Bedienung konnte fast kein Englisch) haben wir uns dann für ein Menu entschlossen. Vorteil: Man bekommt vieles zum ausprobieren. Nachteil: Die Erklärungen waren … lückenhaft.

Egal: Lecker war es!

Vorspeise von Jens: Links ist Spinat mit Bonito-Flocken, rechts Garnelen oder Flusskrebse mit Tofu und in der Mitte ist Qualle mit Gemüse.

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Ja, ich habe Qualle gegessen. Muss man aber nicht so oft haben …

Weiter bei Jens mit dem Sashimi (sehr, sehr gut!).

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Und bei Meike kam eine Suppe mit Ei und Algen.

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Dann bekam Meike noch „Horse hair crab“- was für ein Brocken und schon komplett fertig zum Ausscharben.

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Und mit schönen Haaren zum Streicheln … 😉

Für Jens dann schönen Fisch mit sehr leckeren süßen Algen (unten rechts).

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Meike bekam noch eine Art Fischfrikadelle in Krebsform … 😉

Im Ernst: Auch hier war Krebsfleisch drin – sehr lecker und nett präsentiert.

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Und dann kam der Hauptgrund für unsere Restaurantwahl: Das Kobe Beef.

Irgendwie haben wir von dem Fondue-Pott keine Fotos gemacht (da muss der Hunger zu sehr gedrückt haben), aber das Fleisch war schon sensationell.

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Dazu gab es dann noch drei Dips – einen mit Sesam, einen mit Ponzu und einen mit etwas scharfem Öl.

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Lecker!

Einfach lecker!

Vom Essen her ein schöner Abend, wenn auch das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht unbedingt so gut war. Einmal kann man das machen, nochmal werden wir hier nicht hingehen.

Weil der Abend noch jung war, sind wir noch ein bisschen durch Ginza gelaufen und haben sogar noch eine Craft-Beer Bar (iBrew) gefunden.

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Auch hier musste eine Sprachbarriere erst einmal gelöst werden. Was allerdings aufgrund einer „Übersetzungs-Tafel“ probemlos ging. Leider hatte die Bar das bei Facebook gepostete Kölsch nicht mehr, aber die anderen Biere waren auch gut. Besonders das Bier aus Fukushima hatte so ein Leuchten … 😉

Für den ersten Tag gar nicht man so schlecht … morgen geht es dann mit dem Zug weg – müssen uns nur noch entscheiden, wohin.

Ein Kommentar

  1. Markus Markus

    Was konntet Ihr auf der Übersetzungstafel genau übersetzen? Ich versteh nur IPA und %, ist ja das Wichtigste aber irgendwie gebe ich den Dingen schon gerne einen Namen ;-).
    Bin schon gespannt wohin Ihr mit dem Zug gefahren seid … keep on blogging!

    Ciao Markus

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