Zum Inhalt springen

Wanderung 8. Etappe RheinBurgenWeg Boppard – Bad Salzig

Ein wunderbarer Tag zum Wandern! Gestärkt durch das Frühstück im Hotel ging es bei bestem Sonnenschein ab an Vater Rhein. Auf dem Programm stand heute offiziell der Rest der 8. Etappe, denn diese geht eigentlich von Rhens nach Bad Salzig. Da wir beim letzten Mal allerdings in Boppard unser Tagwerk beendet hatten und am nächsten Tag nicht wie geplant dieses kleine Stück gegangen waren, musste dies heute eben nachgeholt werden.

Der Plan war eigentlich auch etwas weiter zu gehen, dies würden wir aber spontan entscheiden, je nach Lust und Laune. Soll ja auch Spass machen das Ganze.

Also: Ab an den Rhein und die noch leere Promenade entlang.

Dann aber, wie immer halt beim RheinBurgenWeg, vom Fluss weg und ab in die Hügel. Was in diesem Fall hieß: Einmal quer durch den Ort und unter der viel befahrenen B9 durch.

Und dann bergauf. Wovon auch die schön blühenden Bäume nicht ablenken konnten.

Durch den Marienberger Park ging es dann angenehm und relativ eben. Aber nur kurz, denn gleich dahinter …

… stieg der Weg in kleinen und fiesen Serpentinen steil an zum Eisenbolzköpfchen. Gut, der Ausblick auf den Bopparder Hamm war schon schön.

Glücklicherweise blieb der Weg dann erst einmal auf dieser Höhe. Und entpuppte sich als ein Weg, der doch einige Ausblicke zu bieten hatte und die dazu auch sehr willkommenen Bänke.

So blieb uns ja quasi nichts anderes übrig, als andauernd eine Pause einzulegen und die Blicke schweifen zu lassen. Es fühlte sich an wie ein riesengroßes Wimmelbild: Andauernd entdeckte man ein neues Detail! Sehr entschleunigend!

Ach so: Und im Gegensatz zu sonst gab es auch Burgen Hier Burg Sterrenberg und Burg Liebenstein. Letztere ist übrigens die höchstgelegene Burg am Mittelrhein mit einer Lage auf 230 Metern üNN.

Bald ging es dann aber wieder runter nach Bad Salzig, spannenderweise durch ein schon lange brachliegenden Weinhang.

Aber die Weinterrassen waren noch gut zu erkennen.

Unten angekommen sahen wir dann allerlei … Dinge an den Bäumen.

Wir haben bis heute keine gute Idee, was das sollte. Es hingen auch andere Dinge wie Stempel, Postkarten und Hosenträger an den Bäumen – wenn das Kunst sein sollte, uns war unklar was uns das sagen sollte. Und wenn es nur Müll war, ja, so sah es auch aus!

Schöner anzusehen dann die ersten Bewohner von Bad Salzig, die uns aber mehr oder weniger ignorierten.

Dann mussten wir uns entscheiden: Weitergehen oder zurück zum Hotel nach Boppard. Da vor allem Jens etwas litt, führte unser Weg zum Bahnhof und ab in die Mittelrheinbahn.

Es war aber noch relativ früh und wir haben ja Urlaub. Und für Wein fanden wir es noch was zu früh, also stand Kaffee und Kuchen auf dem Programm. Dazu ging es in Cafe Baldeau, direkt am Rhein.

Leckere Kuchen, wärmende Getränke.

Was uns aber schon gestern aufgefallen war: Viele japanisch aussehende Menschen, auch hier im Cafe. Des Rätsels Lösung: Boppard hat eine Partnerstadt in Japan: Ome. Und dies schon seit 1965. Der Inhaber des Cafes zeigte uns auch stolz Bilder von seiner Reise nach Ome in den 90er Jahren, es findet also ein sehr regelmäßiger Austausch, vor allem auf kultureller Ebene statt.

Und letzteres, genauer gesagt ein Konzert, war der Grund für die vielen Japaner, die teilweise nur für das Konzert aus Düsseldorf oder sogar noch weiter angereist waren.

Witziges Ende der sehr kurzen Wanderung – aber es müssen ja auch nicht immer sportliche Touren sein. Manchmal liegt die Würze ja in der Kürze …

Statistik:

  • Gelaufen am 19.03.2022
  • Dauer 2:20 Stunden
  • 7,8 Kilometer mit 180 hm
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.