Sonntag – Rückflugtag! Im Vorfeld hatten wir übrigens in einem Bieterverfahren dafür geboten, den Flug nach Frankfurt auch in der Business Class sitzen zu dürfen (105 Euro pro Person) und überraschenderweise erhielten wir das Upgrade. Also würden wir auf dem Flug mehr als die übliche Flasche Wasser und einen Keks bekommen. Insofern auch heute kein Frühstück (hätten die Option gehabt es für 20 Euro pro Person zu kaufen) und dafür etwas länger ausschlafen.
Dann auschecken und ab zur Tram.
Beim Hinweg hatte sich Jens leider am Automaten verklickt und kein Return-Ticket gekauft. Preise für den Hin- und Rückweg vom und zum Flughafen: Zweimal 7,90 Pfund als Einzeltickets, 9,50 Pfund als Return-Ticket. Naja, dumm gelaufen und als Lernkosten abgeschrieben.
Gemütlich ging es zum Flughafen und dort den leider ebenfalls bekannten Weg zu den CheckIn-Schaltern.
Wir kommen wieder und das möglichst bald.
Der CheckIn in Edinburgh ist etwas anders als wir es sonst kennen: Man stellt sich an, geht dann zu einem Tisch, wo eine Dame einem die Baggage Tags an den Koffer klebt. Und dann muss man die Koffer selber auf das eine Band legen. Bringt wohl mehr Platz und soll die Prozedur vereinfachen, wir finden es immer irgendwie komisch.
Durch Fast Track ging es dann innerhalb weniger Minuten durch die Security (wäre noch schneller gewesen, wenn nicht wieder so … beratungsresistente Fluggäste vor uns gewesen wären.
Airside dann die Qual der Wahl: Zur schottischen Brauerei gehen, die jetzt einen größeren Laden hat und durch eine echte Küche auch mehr Essensoptionen anbieten kann.
Unsere Wahl fiel dann aber doch auf die Lounge, wo wir eh wegen unseres Gold Status reingekommen wären.
Darin eine recht gute Essensauswahl, gerade weil wir auch kein Full Scottish hatten. Abzüge gab es durch die recht dreckigen Tische und dafür, dass das Geschirr der Vorbenutzer des Tisches sehr lange nicht abgeräumt wurden.
Aber wir saßen, hatten Gratis-Essen und konnten dann auch verfolgen, wie die Lufthansa-Maschine aus Frankfurt landete. Ein Zeichen, dass wir bald aufbrechen können.
Und natürlich waren wir zu früh. Wie immer (siehe Hinflug).
Und nur weil man in die Fluggastbrücke gehen darf, bedeutet das nicht, dass wir schon ins Flugzeug können. So standen wir knapp 6 – 7 Minuten herum, bevor es weiter ging.
Sitzplätze in der ersten Reihe. Mögen wir eigentlich nicht so richtig, denn einerseits kann man Taschen oder Rucksäcke nicht unter dem Sitz verstauen und andererseits hatte Meike den Platz am Gang, wo der Tisch in der Lehne ist. Die dadurch steif und sehr eischränkend ist.
Gut, hätte schlimmer kommen können …
Start in Richtung Osten, einmal an Leith vorbei, was aber durch eine niedrig hängende Wolkendecke nicht lange genossen werden konnte.
Zeit für das essen, diesmal in der vegetarischen Variante. Auch gut aber im Gegensatz zum Hinflug etwas neutral im Geschmack. Der Nachtisch war dagegen sehr gut.
Leider nicht dieser super-freundliche Service vom Hinflug aber ein mehr aus guter Rückflug ins das neblige Frankfurt.
Wo bereits neben der Start- und Landebahn die Räumfahrzeuge für den erwarteten Schnee bereit standen. Gut, dass wir nicht erst Montag zurückgeflogen sind.
Grüße gehen raus an die Planespotter an der Landebahn Nordwest!
Leider ein Bus-Gate. Leider deswegen, weil wir als Umsteigezeit genau eine Stunde und 15 Minuten hatten. Und zu spät gelandet waren.
Natürlich: Wenn man es eilig hat, dann schleichen die Leute aus dem Flugzeug raus.
Wir überlegten schon wie wir an allen vorbei zu der Einreisekontrolle kommen würden. Denn in den verbleibenden knapp 60 Minuten mussten wir durch die Passkontrolle, zum AirRail-Terminal gehen und dort hoffen, dass unser Koffer es auch rechtzeitig dort hin schafft. Ein bisschen hofften wir ja auch auf die Verspätung der deutschen Bahn.
Auf dem Weg zum AirRail-Terminal dann die traurige Gewissheit: Der ICE ist absolut pünktlich!
Mist, also einen schnellen Schritt an den Tag legen und ab am Regionalbahnhof vorbei zurück zum Fernbahnhof.
Wo dann tatsächlich auch mit 12 Minuten zur geplanten Abfahrt des ICEs unser Koffer auftauchte. Wir schnappten uns denselbigen dann und spazierten die paar Meter zum Bahnsteig.
Und der ICE kam pünktlich. Wir fühlten uns in einer Art Paralleluniversum – das war nicht mehr unsere deutsche Bahn …
Erst Recht als wir EINE MINUTE ZU FRÜH in Köln ankamen.
Den weiteren Heimweg verkomplizierten wir selber etwas indem wir zwischen „die 18 und dann die 13 nach Hause“, „direkt ein Taxi“, „irgendeine Variante von Mülheim … oder Deutz … oder doch Hauptbahnhof?“ und allen zusammen wechselten. Im Minutentakt.
Aber nach Hause haben wir es dann doch geschafft. Und freuen uns auf die Couch, unsere kleine Herde und den nächsten Trip nach Edinburgh. Unserem „home away from home“!




























