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Mit dem Schnellboot nach Como

Eine Anmerkung vorneweg: Im Nachhinein hätten wir eher die langsamere Fähre gewählt. In vielen Blogs wird aber die schnellere Verbindung empfohlen. In diesen Blogs werden vermutlich auch so Sachen wie „Europa in 24 Stunden“ beworben …

Unserer Taktik mit „wir sind was früher da und haben so schöne Plätze auf der Fähre mit nem schönen Blick“ ging insoweit auf, als das wir früh da waren und relativ weit vorne in der Schlange standen.

Woran wir nicht gedacht haben: Schnelle Fähre = Hydrofoil = Kein Deck! Nur Innenplätze!

Und so hatten wir zwar eine gemütlich gepolsterte Sitzreihe für uns, aber die Aussicht war dann doch eher … schlecht.

Gut, hier und da – gerade bei An- und Ablegemanövern – konnte man was sehen. Aber ansonsten spritzte das Wasser so weit hoch, dass die eh schon dreckigen Fenster leider nichts von der Schönheit des Comer Sees preisgaben.

Immerhin konnte Jens die Villa del Balbianello sehen, besser bekannt als Theed auf dem Planeten Naboo aus Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger.

Ansonsten sah man von den ganzen Villen, Häusern, Dörfern und Hügeln leider sehr wenig.

Weswegen die meisten unter Deck schliefen oder auf dem Handy Videos schauten. Natürlich ohne Kopfhörer!

Und dann waren wir auch schon in Como.

Die schnelle Fähre spart zwar Zeit, aber bei einem erneuten Besuch würden wir uns die Zeit für die langsame Fähre gönnen, denn da sieht man viel, viel mehr und kann vor allem an Deck sitzen.

Na gut, gelernt und jetzt sind wir in Como.

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