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Sightseeing in der Sonne

Heute hatten wir wunderbares Wetter in Paris. Also haben wir erst einmal alle „must-see“-Spots für heute in Angriff genommen, auch wenn es fitnessbedingt einige Schwächephasen bei uns gab. Aber dazu später mehr.

Um 9 Uhr haben wir uns vor dem Hotel getroffen – Susanne und Gabor hatten bereits gefrühstückt und wir haben darauf verzichtet, also konnten wir direkt loslegen. Mit der Metro ging es vom Porte d´Orleans zum Place de la Concorde in der Nähe des Louvres, wo wir den Obelisk von Luxor und die Brunnenanlage angeschaut haben.

Paris - Place de la Concorde (Obelisk von Luxor)

Paris - Place de la Concorde (Brunnen)

Was für ein Wetter, oder? Von dort aus sind wir dann den Champs-Elysee hinauf gegangen, vorbei an all den Geschäften und Läden. Im Disney-Store haben wir sogar etwas gekauft … 😉

Da es langsam auf die Mittagszeit zuging, haben wir uns bei der französischen Burger-Ketter Quick etwas zu essen gegönnt. Die Burger waren zwar ganz gut (fand ich), aber der Name war mit Sicherheit falsch gewählt. Quick war da mal gar nichts bei denen – den konnte man beim Gehen noch die Schuhe besohlen …

Gestärkt und ausgeruht ging es dann zum Arc de Triomphe, dem Triumphbogen. Auch den konnten wir im strahlensten Sonnenlicht anschauen und festhalten.

Paris - Arc de Triomphe

Hier haben wir uns die erste kreative Pause gegönnt, um zu überlegen, wo wir als nächstes hinfahren. Paris ist an einem Samstag natürlich immer voll und das Wetter hat sein übriges dafür getan. Es war brechend voll. Davon haben wir uns aber nicht abhalten lassen und sind dann noch zu Notre-Dame und zu Sacre Coeur gefahren.

Paris - Notre-Dame

Am Notre Dame haben wir den dreist aus Köln geklauten Brauch gesehen, Schlösser an eine Brücke als Beweis der Liebe zu hängen. Die Schlösser werden beschriftet, angehangen und die Schlüssel in die Saine geworfen. Dat hämme och ze huus … 😉

Paris - Schlösser an der Brücke bei Notre Dame

Speziell in Sacre Coeur habe ich wieder meinen alten Feind getroffen: Die anderen Touristen. (s. Schottland) – in schöner Regelmäßigkeit werden Regeln (z.B. das recht eindeutige „NO PHOTO“ mit der durchgestrichenen Kamera DREIMAL am Eingang) missachtet. Was schert mich schon die Regeln in einem Land, wo ich zu Gast bin … Ahhhhrgh!

Aber sowohl Notre Dame als auch Sacre Coeur sind beides sehr beeindruckende Kirchen, wobei ich bei letzteren immer von der Umgebung etwas erschreckt werde. Montmartre sieht für mich immer so aus, als wäre es ein zusammengeworfenes Spanien/Italien/Tunesien mit Hütchenspielern, Bettlern, Betrügern und anderem komischen Leuten. Damit tue ich wohl sowohl den genannten Ländern als auch dem Stadtteil Unrecht, aber generell fühle ich mich dort nicht besonders wohl. Aber die Kirche ist schon sehenswert, genau wie der Berg auf dem sie steht.

Paris - Sacré-Cœur

Zwischen den Kirchen waren wir übrigens noch (für den Architektur-Nerd unter uns) beim „Institut du Monde Arabe“, wo ein schönes Gebäude steht. Und dort haben wir auch dann gleich eine Pinkel-Pause gemacht und einen Caffee Frape getrunken (Eiskaffee) – bei dem Wetter das beste Getränk des Tages!

Nach Sacre-Coeur sind wir dann ins Hotel gefahren und Susanne und Gabor noch ein wenig in Montmarte geschlendert. Auf unserem Weg sind wir durch eine etwas zwielichtige Gegend gegangen (Lauter Leute mit … nennen wir es mal Migrationshintergrund, die in Gruppen umhergegangen sind und schon teilweise eine recht aggressive Grundhaltung hatten). Aber wir haben es gesund und munter zur Metro und ins Hotel geschafft. Abends haben wir dann ein leckeres Abendessen in einem recht bekannten Fischrestaurant (La Cagouille) genossen – war das lecker …

Paris - Restaurant La Cagouille

Auf dem Bild sieht man mein Hauptgericht: Thunfisch in Tomatensauce mit Kartoffeln. Meike hatte Fisch in Spinat-Sauce, davor gab es Muscheln, Haddock – dazu eine Flasche guten Wein … ein guter Ausgang für diesen Tag. Morgen schauen wir mal, was wir machen – das Wetter soll wieder schlechter werden.

PS: FC Bayern, Stern des Südens! 7:0 gegen Freiburg! Wie geil! 🙂

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