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Frischer Fisch am Abend

Der letzte angepeilte Tagesordnungspunkt unserer Tour war der Noryangjin Fischeries Wholesale Market, ein von den Besuchern Seouls zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gewählten Aktivität.

Der Markt besteht aus knapp 120 km² Verkaufsfläche, die 24 Stunden am Tag geöffnet ist. Der Fisch wird wie in Tokyo in einer Art „innerer Markt“ von den Fischern an Zwischenhändler verkauft, die den Fisch dann wiederum an den Endkunden weiter verkaufen.

Der Markt selber schlägt jeden Tag zwischen 250 und 300 Tonnen an Fisch um und viele Bewohner von Seoul steuern auf dem Heimweg den Markt an, um das Abendessen einzukaufen.

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Der Markt soll übrigens umziehen, die Händer boykottieren dies allerdings, weil die Mieten am neuen Platz wesentlich höher sind und sich das viele auch einfach nicht leisten können.

Daher sieht dieser Markt auch etwas … vernachlässigt aus. Aber der angebotene Fisch ist schon beeindruckend.

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Sogar relativ seltenen Mönchsfisch konnte man hier in rauen Mengen kaufen.

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Thunfisch wird hier übrigens nicht angeboten, der muss aus Japan importiert werden. Aber alles andere, was das Meer so beinhaltet (minus Schiffe, U-Boote, Bohrinseln, etc.) kann und wird hier ge- bzw. verkauft.

Interessant zu sehen, wie feine Seouler Damen mit Kleid und Stöckelschuhen hier irgendwelchen Fisch kaufen, eine sehr interessante Erfahrung dies mitzuerleben.

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