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Ohne Ziel – ohne Plan

Für den heutigen Tag hatten wir uns, ausser dem Memorial, eigentlich zwei Dinge vorgenommen: Erstens wollten wir eine Bank suchen, wo wir Geld abheben können und das möglichst ohne viele Gebühren (Woori Bank ist hier unser Liebling, die gibt es allerdings hier selten) und wir wollten zur Tourist Info.

Alles das mehr oder wenig ohne Zeitdruck und Plan.516_suedkorea

Also rein in einen Bus, der zum Bahnhof fährt (nicht der außerhalb liegende, sondern der zentrale). Durch unsere neu gewonnen Erkenntnisse, dass man die Busse hier auch gut als Nicht-Koreaner mittels Google Maps benutzen kann: Kein Problem.

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Auf dem Weg kamen wir am Busbahnhof vorbei, von dem aus die Fernbusse abfahren – dort entdeckte Meike eine Tourist Info. Wir also raus aus dem Bus und hin zu der Bude … „Lunch break“! – toll.

Also sind wir zu Fuß (Google Maps vermeldete eine Woori Bank in der Nähe) etwas spaziert.

Gwangju ist irgendwie für mehr Menschen ausgelegt – die Strassen sind teilweise 7-spurig.

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Besagte Woori Bank hatte geschlossen, denn heute ist ein Feiertag und zwar „Hangul-Day“, ein Feiertag zu Ehren der koreanischen Sprache, und daher haben alle Banken geschlossen. Toll, die zweite!
Also wieder rein in einen Bus, nur um gleich wieder auszusteigen – diesmal hatte Jens einen Markt entdeckt.

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Auch wenn wir, den Gesichtsausdrücken der Händler entsprechend, die ersten Westler seit langem dort waren: Sehr schöne Stände, interessante Speisen und Waren. Cool.

Leider auch sehr groß, denn am Ausgang waren wir etwas verloren. Laut Google aber jetzt dann fußläufig etwa einen Kilometer von der Bahnstation entfernt. Also zu Fuß da hin.

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Die Touristinfo hatte auch auf, allerdings nur eine koreanisch und japanisch sprechende Dame als Inhalt. Sie hat dann aber eine Kollegin angerufen (!), die uns dann am Telefon Tips gegeben hat, was man tun könne – sehr nett.

Wir hatten allerdings Hunger und sind dann in ein dem Bahnhof nahes Restaurant gegangen. Die Bestellung bestand hier aus „zeige auf das an der Wand, was Du haben willst“. hat aber geklappt, auch wenn die Portionen auf den Bildern kleiner aussahen …

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Preis für das alles: 12 Euro!
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Mittlerweile hatten wir auch eigentlich keine große Lust noch weit wegzufahren, also sind wir in die Innenstadt zum Asia Culture Center gefahren, einer Ausstellung asiatischer Kulturen mit vielen Bereichen.

Angesichts des schönen Wetters (und des vollen Magens) haben wir uns aber lieber in die Sonne gesetzt und gedöst.

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Und da dösen bekanntlich wieder hungrig macht, sind wir (mit einem kleinen Umweg über das Hotel) gleich wieder zum Essen übergegangen. 🙂

In der U-Bahn, die wir genommen haben, beziehungsweise der Rolltreppe darf man übrigens viele Dinge nicht machen: Leuten unter den Rock fotografieren, Leute umwerfen, einen Knaller am Kopf explodieren lassen (der zweite von oben) …

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Die U-Bahn ist übrigens, wie eigentlich die ganze Infrastruktur hier, total groß dimensioniert dafür, dass sie so wenig genutzt wird.

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Aber dann zum Abendessen: Viel Hunger hatten wir ja nicht, also haben wir in einem nett aussehenden Restaurant (in dem nonstop koreanische Seifenopern im Fernsehen liefen) nur ein Bild bestellt … 😉

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Dieses entpuppte sich als eine Art „Eintopf mit klein geschnittener Bockwurst und Eiernudeln“ – lecker, auch wenn wir nicht aufgegessen haben.

Danach gab es einen weiteren Versuch, eine Craft Beer Kneipe zu finden – diesmal mit Erfolg (nach ein paar Versuchen).

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Die Bar hatte übrigens einen Frauenanteil von 90%, neben Jens waren dort noch der Barmann und ein Gast (Australier), ansonsten nur Frauen! Komisch.

Komisch auch das Klo, welches ein eigenes Häuschen im Hinterhof war …

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Das reichte uns an ungeplanten Tätigkeiten und wir haben uns ins Hotel aufgemacht, den morgigen Tag etwas besser zu planen … 😉

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