Nachträglich im Dezember 2025 gebloggt – Original am 29.11.2019
Die Tradition des „Am Geburtstag lecker Essen gehen!“ wurde auch in 2019 zelebriert. Begonnen wurde der Abend mit einem Bier an der Hotelbar des Mercure Hotels in Trier. Weil … der Gutschein wollte ja verbraucht werden!
Mit dem Taxi ging es dann zu unserer heutigen Wahl, dem mit zwei Sternen gekrönten Beckers in Trier.
In einem eher modernen Eingang wurden wir erst einmal platziert und warteten. Irgendwie war hier schon eine sehr kalte Atmosphäre, die sich auch den Abend über leider fortsetzen würde.
Das Menü wurde bestellt und wie üblich auch eine Weinbegleitung dazu geordert. Drei kleine Grüße aus der Küche kamen dann zeitnah an den Tisch.
Ein Highlight waren diese Bao Buns mit Schweinebauch!
Ein weiterer Gruß war diese geflämmte Gelbschwanzmakrele mit Rettich, Haselnuss und grünem Apfel.
Letzter Gruß war ein Schlutzkrapfen mit Maroni, Spinat und Albatrüffel.
Alles sehr gut und sehr fein. Aber das Ambiente erschein uns recht kalt, recht unpersönlich. Das waren wir mit dem La Societe beispielsweise anders gewöhnt.
Das Menü begann mit einer winterlich gebeizten Eismeerforelle, Austern, Mandarinen, Feldsalat und Quinoa.
Nächster Gang war dann ein kleines Muschel-Curry mit Fenchel, Meeresspargel und Kalbskopf.
Ein St. Pierre mit Macadamianuss, Karotte, Kürbis und Ingwer war das nächste. Alles sehr herbstliche, winterliche Aromen in den Gängen.
Zu dem Zeitpunkt nervte uns aber schon die Lautstärke einer Party, die am späten Abend beginnen sollte. Selbst auf Nachfrage wurde hier nichts gemacht, die anderen Gäste sagten aber auch nix. Für uns ist das bei so einem Essen ein „no go“ und das trübte das Erlebnis doch extrem.
Hauptgang ein Wagyu-Rind aus den USA mit erstaunlich wenig Fett mit Topinambur und einem Trüffel-Eigelb.
Wieder so ein Hauptgang, der nicht besonders inspirierend war, zumindest für uns. Vielleicht lag es aber auch an unserer schon recht negativen Grundlaune.
Zweiter Hauptgang dann ein Standard in der Fine Dining Szene: Ente von Claude Mieral mit Apfelessigjus, Sellerie und Spitzkohl.
Die Rohmilchkäse waren gut, Meike skippte diese allerdings.
Der erste Nachtisch trug den Namen „Wolfgangs Kugel“.
Ananas, Kokos und weiße Schokolade war dann der eigentliche Nachtisch. Vom Teller wurde nicht viel genutzt, aber die Kombination war lecker.
Abschluss waren noch ein paar Süßigkeiten, aber der Abend bliebt uns nicht so in guter Erinnerung, was aber beileibe nicht am sehr guten Essen lag. Aber der Service und vor allem die laute Musik und die spürbaren Bässe trübten den Abend dann doch zu sehr.















