Bath Spa ist ein Bahnhof in der britischen Stadt Bath. Er wurde 1840 von der Great Western Railway eröffnet, liegt an der bedeutenden Strecke Great Western Main Line und wird heute von Zügen der Gesellschaft Great Western Railway bedient, die auch den Bahnhof betreibt.
Das von Isambard Kingdom Brunel entworfene Bahnhofsgebäude ist in einem asymmetrischen Tudorstil mit gekrümmten Giebeln erbaut und steht unter Denkmalschutz. Es steht am Nordufer des Flusses Avon und die Strecke wurde so gebaut, dass sie an beiden Enden des Bahnhofs den Fluss quert. Etwa 800 Meter in nordwestlicher Richtung befand sich früher der Bahnhof Green Park an der Strecke der Midland Railway. Er wurde 1869 eröffnet und 1966 geschlossen. Seither verkehren sämtliche Züge über Bath Spa.
Und es fuhren da doch einige.
Die Great Western Railway ist eine britische Eisenbahngesellschaft der First Group und betreibt Eisenbahnlinien von London in den Westen Englands und nach Wales. Hauptstrecke ist die Great Western Main Line, die eben von London über Bath Spa nach Bristol führt.
Das Unternehmen entstand 1996 im Rahmen der schrittweisen Privatisierung von British Rail. Die Konzession ging nicht an eine bereits bestehende Privatbahngesellschaft, sondern wurde mittels eines Management-Buy-outs erworben. Das Unternehmen erhielt den Namen Great Western Trains. Der Name leitet sich von der Great Western Railway ab, die bis zur Verstaatlichung im Jahr 1948 eine der vier großen Privatbahngesellschaften Großbritanniens war und ein ähnliches, aber etwas größeres Gebiet bediente.
Und für uns kam dann auch bald ein Zug, der uns zu unserem Umsteigeort Didcot Parkway bringen sollte.
Wie immer gab es ein paar Kleinigkeiten in der ersten Klasse.
Pünktlich kamen wir dann in Didcot Parkway an und stiegen aus unserem Hitachi-Zug aus.
Didcot ist eine Stadt mit 22.000 Einwohnern im Süden von Oxfordshire, 16 km südlich von Oxford, und war im Ersten Weltkrieg ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, da sich seit 1882 hier eine Verbindung für die Strecken aus London, Bristol und Oxford nach Southampton befand. Die Eisenbahnlinie wurde für die Anforderungen des Zweiten Weltkrieges 1942/43 ausgebaut, aber 1966 wurde die Anbindung an Southampton geschlossen.
Didcot ist heute vor allem wegen des umstrittenen Kraftwerkes Didcot Powerstation bekannt. Die beiden Blöcke des Kraftwerks mit ihren insgesamt sechs Kühltürmen wurden von den Lesern der Zeitschrift Country Life im Jahre 2003 auf Platz 3 der 10 schlimmsten Verschandelungen Großbritanniens gewählt.
Uns interessierte eher der Bahnhof und die von hier abgehende Strecke nach Oxford. Wobei … was ist das auf dem Handy gerade?
Och nöööö ….
Na gut, für Jens erst einmal was Trainspotting.
Und eine halbe Stunde später dieselte eine Class 165 auf einem Außengleis an und die sollte uns dann doch nach Oxford bringen.
Erinnerungen an die Scotrail kamen dann auf, nur ein etwas anderes Farbschema.
Über wirklich, wirklich kleine Orte, an denen immer wieder ein paar Gäste zustiegen.
Im Zug selber war alles eher relaxed. Ein Herr trank erst einmal eine kleine Flasche Wein, um dann Buch, Handy und Ladekabel liegen zu lassen, während er auf die Toilette ging. Diebstahl scheint hier eher ein kleines Problem zu sein.
Und dann waren wir, etwa 30 Minuten später und mit etwas Verspätung in Oxford.
Kurz noch am Schrank mit ein paar Bücherspenden, von denen man sich für Wartezeiten was ausleihen kann.
Und dann ab in die Innenstadt von Oxford.















