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Aberdeen zu Fuß entdecken

Nach der Ankunft sind wir mit dem Bus in Richtung Innenstadt gefahren und haben erst einmal unser Quatier bezogen. Das Hotel war das Mercure Aberdeen und dieses liegt in der Nähe der Union Terrace Gardens. Ebenfalls in der Nähe: Die Union Street mit vielen Nebenstrassen welche wiederum viele kleine Restaurants und Pubs beinhalten. Und in einen von diesen, nämlich dem „99 Bar & Kitchen“ haben wir uns dann zu einem Lunch eingefunden.

Neben dieser opulenten Vorspeisenplatte gab es noch einen leckeren Lamm-Burger und eine Portion Nachos mit Pulled-Pork. Dazu ein paar nette Biere und die Info, dass der Inhaber und Kellner ebenfalls zur AGM gehen wird. Auf Brewdog sind hier schon einige Leute sehr stolz.

Danach haben wir uns mit dem ersten Teil unserer Begleitung getroffen. Auf diesem Trip werden wir von einem Mit-Inhaber der Brauerei und einem seiner Kletterfreunde begleitet: Markus und Walter. Ersterer wird aufgrund … öh … planungstechnischer Überraschungen morgen früh aus Wien über Amsterdam nach Aberdeen kommen. Walter dagegen (der seinen Kalender im Griff hat) war schon am vorherigen Abend in Aberdeen angekommen.

Per SMS haben wir uns in „Old Aberdeen“ verabredet, einem Stadtteil, der für die im ursprünglichen Stil erhaltenen Strassen und Häuser bekannt ist. Ausserdem für die Universität, die dort einige Gebäude unterhält.

Also gingen wir zu Fuß ein paar Kilometer gen Norden. Zuerst entlang diverser Beton-Gebäude und sonstigen Bausünden. Nach ein paar Metern änderte sich das allerdings doch etwas …

Und dann ging es quasi mitten hinein in das „alte Aberdeen“ – sehr schöne Einblicke und Eindrücke.

Für Österreicher wurden sogar die Zeichen angepasst:

Treffpunkt war der kleine aber feine botanische Garten in Old Aberdeen, wo wir uns unter einer idyllischen Pappel in die Sonne gesetzt haben und auf Walter gewartet.

Nach einigen Leuten (von denen niemand auf den Namen „Walter“ gehört hat), kam dann der echte … 😉

Und mit ihm ging es dann zuerst zur nahen St. Machar´s Cathedral, einer seit 1130 als Kathedrale fungierenden Kirche in der die Bischöfe der Gegend ernannt und begraben wurden.

Sehr schönes Gebäude mit vielen interessanten Informationen über die Kirche und die Geschichte der Region.

Zurück ging es zur „University and King’s College of Aberdeen“ wie die hiesige 1495 gegründete Universität genannt wird.

Ein schönes Gelände mit vielen Studenten und Gebäuden. Wir haben dann das College und die Chapel angeschaut. Hier konnte man mal sehen, wie 1913 studentische Verfehlungen bestraft wurde.

Interessanterweise gab es keine Strafen für Trunkenheit …

Vor der Chapel ein schönes Bild für das Gefühl der Schotten zur britischen Krone.

Davon mal abgesehen, bei dem Wetter (ja, wir haben immer noch Sonne) ein wunderschönes Gelände, durch das wir spaziert sind.

Dann haben wir uns noch auf einen kleinen Kaffee bzw. Smoothie in ein nahes Cafe gesetzt. Im Anschluss ging es dann zu dem erstern biertechnischen Programmpunkt: Dem Brewpub „6° north“.

Der Inhaber hat ein Faible für belgische Biere, was sich sowohl an der Einrichtung (hunderte leere belgische Biere an der Wand) als auch an den gebrauten und ausgeschenkten Bieren zeigte.

Nachdem wir jeweils ein Tasting-Set probiert haben, „mussten“ wir auch schon weiter zum Abendessen. Als Einstieg ging es in eine Bar, die wir schon bei unserem letzten Besuch in Aberdeen besucht haben: Yatai Izakaya.

Auch diesmal: Vorzüglich!

3 Gerichte als Beispiel:

  • Sushi mit Lachs
  • Teigtaschen mit Schwein und Ente
  • Flank-Steak mit frischem Knoblauch (selbst geerntet)

Es war fantastisch und wir werden das nächste Mal mit Sicherheit wieder dort hingehen.

Eine schöne Stadt, ein paar gute Biere, gutes Essen – der Trip fängt an zu gefallen … 🙂

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