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Ein letzter Einblick in die chinesische Craft Beer Szene und der Bund (nochmal)

Der letzte Abend in China. Den roten Faden mit dem Craft Beer wollten wir aber auch dieses Mal nicht aufgeben, also haben wir uns zwei Brauereien ausgesucht, die wir besuchen wollen: Shanghai Brewery und Boxing Cat Brewery.

Ausgestattet mit viel Selbstbewusstsein, einer maßstabsgenauen Abschrift von Google Maps China (inkl. Geschäften an den Kreuzungen) fuhren wir mit der Bahn ein paar Stationen (bedeutet: 30 Minuten) in den Stadtteil Tianping, wo beide Brauereien einen Pub betreiben.

Unsere erste Wahl war die Shanghai Brewery. Die Strasse erreichten wir (schon leicht durchnässt) ohne Probleme, lediglich das Fehlen der Hausnummer 20 bereitete uns ein paar Kopfschmerzen. Des Rätsels Lösung: Der Pub wird gerade renoviert! Toll! Super! Danke für gar nix!

Also wieder zurück (natürlich in die entgegengesetzte Richtung) durch den Regen und ab zur anderen Brauerei. Aber auch die haben wir gut gefunden, sie hatte auch auf und ein paar interessante Biere am Hahn.

Boxing Cat war einer der ersten Craft Breweries in China und wurde vor kurzer Zeit von InBrew aufgekauft – technisch gesehen ist es also ein massenproduziertes Bier. Aber wir sehen das ja nicht so eng und … hey: Wer ein Tasting-Set anbietet hat uns schon fast auf seiner Seite.

OK, die Werbung war … komisch.

Die Burger auch – aber da war es gut … (Gutes Chili auf Burger – sieht komisch aus, schmeckt aber gut)

Da wir beide (ohne Absprache) beide unsere „Donkey Brewery Santorini“-Shirts anhatten, wurde man auf uns aufmerksam und so konnten wir uns einer guten Bedienung sicher sein. Nicht, dass wir das in China nicht eh schon fast immer gehabt hätten.

Nach dem Essen und dem Tasting (und noch ein, zwei weiteren Bieren) waren wir auch müde. Und immer noch etwas nass, also haben wir uns ein Taxi gegönnt und sind zurück zum Hotel gefahren.

Als wir dort angekommen sind hörte es tatsächlich auch kurz auf zu regnen – die Chance haben wir dann genutzt, um uns noch mal trockenen Fußes den Bund anzuschauen.

Sieht schon spektakulär aus – gerade auch wegen der tiefliegenden Wolken. Ein passender Abschied für eine spektakuläre Stadt.

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