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Was tun bei Regen?

Gute Frage – was tun bei Regen? Nach dem gestrigen Gourmetessen im Essigbrätlein und dem heute folgenden Gourmetessen im Wonka … na klar: Was Essen.

Wobei wir ehrlich gesagt auch sehr, sehr lange auf dem Zimmer geblieben sind – das Dauerregen machte auch wenig Lust darauf die Stadt zu erkunden. Aber irgendwann wird es dann auch genug und schließlich sind wir ja hier nicht im Url .. moment …

Also raus mit uns und ab durch den Regen in die Innenstadt.

Tatsächlich hatten wir auch wirklich ein Ziel, denn wir mussten noch Geburtstagsgeschenke kaufen. Was uns dann auch in einem Buchladen in der erstaunlich bevölkerten Fußgängerzonge gelungen ist. Und danach hatten wir halt Zeit und Hunger haben wir ja eigentlich immer.

Und wie es der Zufall so will, fanden wir in einem Sushi Laden genau das, was wir jetzt brauchen: Leichte asiatische Küche im Restaurant Sushi Glas.

OK, das mit der leichten Küche wurde spätestens bei den Grillspießen mit Lachs- bzw. Hühnerhaut ignoriert.

Und bei den frittierten Tintenfischringen war klar: Vor dem Abendessen müssen wir uns noch etwas bewegen.

Ein sehr schönes Essen – im Grunde genommen war das für uns ja auch Frühstück und Mittagessen in einem. Nachträglich haben wir herausgefunden, dass das Restaurant auch im Gault&Millau empfohlen wird. Tun wir auch.

Danach sind wir dann durch die Innenstadt gebummelt und haben in den einen oder anderen Laden reingeschaut. Unter anderem einen British-Shop mit diversen Devotionalien aus UK. Und diesen unsäglichen „Keep calm and carry on“-Shirt, dem Motto der Engländer. Eigentlich ein Propaganda-Poster der britischen Regierung von 1939.

Die Schotten haben da eine andere Sicht darauf …

Da das Wetter, wie man sehen kann, nicht wirklich besser wurde, haben wir uns überlegt, dass wir doch lieber noch irgendwo einen Aufwärm-Stop einlegen wollen. Vorzugsweise irgendwo, wo es gutes Bier gibt. Das Problem war hier allerdings die eher frühe Uhrzeit, wodurch einige Läden (wieder Empfehlungen) noch geschlossen waren.

Die Nürnberger Innenstadt lädt aber zum Hin- und Hergehen ein – wirklich schön wieder hergerichtet nach dem Krieg.

Mehr so aus Zufall sind wir am Denkmal zu Ehren eines der berühmtesten Söhne Nürnbergs rausgekommen: Albrecht Dürer, dem zwischen 1471 und 1528 in Nürnberg lebenden Maler, Mathematiker und Kunsthistoriker.

Und dort in der Nähe fanden wir auch dann eine offene Brauerei: Die Hausbrauerei Altstadthof. Mit sehr gutem Bier, was sogar in Probiergläsern serviert wurde. So viel wollten wir jetzt vor dem Abendessen nämlich nicht trinken.

Der Schankraum war übrigens komplett voll, wir wurden sogar (mit Abstand) an einen Tisch rangesetzt, wo ein Guide der Brauerei sich gerade mental auf eine Führung durch den Keller der Brauerei vorbereitete. Mit einem Schnapps, denn hier wird auch sogar Whisky gebrannt.

Für uns ging es dann aber weiter Richtung Westen aus der Altstadt raus.

Denn das nächste Abendessen im Wonka wartete auf uns.

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