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Eine Reise im unbekannten Teil von BC

Heute ging es aus dem sonnigen Kelowna fort. Eigentlich schade, denn wir wären gerne noch was geblieben …

Nach dem Frühstück sind wir erst einmal etwas in Richtung Süden gefahren, also die gleiche Strecke wie bei der Weintour mit Cara. Für den Weg hatten wir nicht so richtig was geplant, also haben wir Ausschau gehalten, nach interessanten Dingen rechts und links des Weges. Nach einer Weile tauchte (rechts des Weges) was auf: Das Osoyoos Desert Center! Na das klang irgendwie interessant, also sind wir abgebogen und da hin.

Desert Center

Das Desert Center hat sich der Pflege eines kleinen Gebietes verschrieben, was die Flora und Faune der Gegend konservieren soll. Diese nördlich von Osoyoos gelegene Gegend hier ist nämlich, wer hätte es gedacht, die einzige Wüste Kanadas! Wirklich!

Desert Center

Des weiteren hat man hier auch ein Infocenter angelegt, wo die hier vorkommenden Tiere und Pflanzen ausgestellt werden. Nach dieser Ausstellung ging es dann auf den 1,5 km langen Rundweg, zu dem man eine Broschüre in die Hand gedrückt bekommt. Es gibt auch eine Führung, nur die wäre erst 35 Minuten später gestartet und so lange wollten wir nicht warten. Es war (wie überraschend in einer Wüste) nämlich echt warm, etwa 28 Grad.

Kakteen

Desert Center

Desert Center

Die Runde hat etwa 1 1/4 Stunde gedauert und war wirklich interessant, auch wenn wir keine wüstentypischen Tiere wie Klapperschlangen oder so getroffen haben. Stattdessen gab es zwei Kolibris

Hummingbird

Hummingbird

… und ein recht faules Kaninchen, was im Schatten unter einem Baum lag und so träge war, dass es bei meinen Fotografierversuchen fast eingeschlafen ist.

Faules Kaninchen

Nach dieser sehr interessanten Runde durch die Wüste sind wir weiter und in Osoyoos, kurz vor der amerikanischen Grenze, auf den Crowsnest Highway (Highway 3) abgebogen. Diesen Highway werden wir über die Rocky Mountains bis nach Alberta befahren, von kleinen Strecken mal abgesehen. In Osoyoos haben wir in einem DQ (Dairy Queen) unser Burger-Mittagessen eingenommen, in einem FastFood-Restaurant, wo das Durchschnittsalter der Bedienungen ungelogen 60+ war. Der Chef hatte so einen kleinen Hocker, den er brauchte, um von hohen Schränken was herunterzuholen. Was so ziemlich jeder Schrank war …

Mit dem Auto sind wir dann zu einem Ausblick über Osoyoos gefahren wo wir unser Essen gegessen haben. Bei diesem Panorama-Ausblick hier:

Panorama Osoyoos

Weiter ging es auf dem Crowsnest Highway, der teilweise eher einer Landstrasse denn einem Highway glich. Aber die Landschaft veränderte sich von Wein/Wüste zu Hügel/Wälder.

Crowsnest Highway

Crowsnest Highway

Auf dem Weg lagen einige Seen und Sightseeingpunkte. Da es immer noch 27 Grad hatte, ist uns der „wärmste, mit Bäumen umgebene, See in British Columbia“ ins Auge gefallen. Wer sich auch immer diese Slogans einfällt, der sollte sich besser was anderes überlegen. Lake Christina hätte auf jeden Fall ein paar andere Attribute ins Rennen zu werfen: Schöne Aussicht, sauberes Wasser, schöne Strände – um nur einige zu nennen.

Christina Lake

Christina Lake

Christina Lake

Das ganze hat uns, genau genommen, so gut gefallen, dass wir spontan unsere Schwimmsachen aus dem Auto geholt haben und in den See gesprungen sind. War zwar noch ein wenig kalt, aber ging und war sehr erfrischend.

Nach dem See sind wir dann zu unserem Hotel nach Ainsworth Hot Springs gefahren. Das Hotel ist quasi um die Hot Spring herum gebaut und unsere Abendplanung ist damit auch klar: Essen, in die Hot Spring und dann in die Falle. Also alles, wie in einem Ryokan in Japan (ratet mal, wo wir die Idee her haben) …

Das Hotel hat übrigens schöne Zimmer …

245_Ainsworth_Hot_Springs_Raum

… und einen schönen Ausblick auf den Lake Kootany.

246_Ainsworth_Ausblick

Ich glaube, das wird ein entspannender Abend. 🙂

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